Bernhardiner in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Bernhardiner in Langenlehsten

Kategorie: Allgemein

Wege in Langenlehsten

Heute möchte ich euch einige Wege zeigen die ich täglich in und um Langenlehsten gehe. Es gibt Asphalt Wege und Sandwege. Einige Wege liegen in der Sonne, einige im Schatten. Aber seht selbst:

Wege in und um Langenlehsten

Dieser Weg ist oft der Startpunkt für unsere Spaziergänge. Dann kommt die erste Kreuzung und jeden Tag aufs neue müss ich eine Entscheidung treffen wo es weiter geht. :-)

Wege in und um Langenlehsten

Gehen wir rechts herum …

Wege in und um Langenlehsten

… oder gehen wir links herum …

Wege in und um Langenlehsten

Das Foto geradeaus habe ich nicht, aber es ist der gleiche Asphaltweg wie beim Start. :-) Dafür habe ich einen weiteren Weg der nach dem Linksabbiegen kommt. aber auch das ist eine Kreuzung und da sind noch weitere Abzweigungen. :-)

Wege in und um Langenlehsten

Dieses ist der Weg gegenüber …

Wege in und um Langenlehsten

und hier der Weg dazwischen. Ganz weit hinten kann man noch zwei Pferde entdecken die hier ab und zu bewegt werden. Aber meist bin ich wirklich mit unseren beiden Hunden alleine. Obwohl …

… Ostern hat Annika mich mit ihrem Bernhardiner Bobby besucht und wir mussten alle paar Minuten unsere Hunde anleinen. Ostersonntag war hier ein Betrieb wie auf dem Hamburger Hauptbahnhof. Wir trafen Fußgänger, Radfahrer, Pferde und ihre Reiter, Motorräder und Autos …

Das war nicht so schön.

Wege in und um Langenlehsten

Hier auch einer der vielen Wege, diesen Mal mit Bernhardiner. Ist ja schließlich ein Bernhardiner Blog. :-)

Wege in und um Langenlehsten

Auch hier wieder ein erst sonniger und dann beschatteter Weg. Eines meiner Lieblingswege.

Wege in und um Langenlehsten

Zur Abwechslung mal wieder ein Asphaltweg, mit einem Stromzaun links, damit Wild das Feld nicht umpflügt oder auffrisst.

Wege in und um Langenlehsten

Für heute der letzte Weg. Etwas schlecht zu erkennen, weil es vorne an nur Wiese ist. Man sollte hier auch morgens wenn der Tau im Gras liegt nicht mit Sandalen laufen. Dann gibt es nasse Füße. :-)

So Ihr Lieben und Nichtlieben, für heute war es das, aber es gibt noch sehr viele andere Wege die man hier gehen kann, ich werde sie später nachreichen.

Besuch in Malente

Herrchen Frank ist zu Kur in Malente.

Er fehlte nicht nur mir, sondern auch die Jungs (Max und Barry) waren anders – sie waren deutlich anhänglicher. Also wollten wir hinfahren auf Besuch.

Auf dem Weg nach Malente

Auf dem Weg nach Malente

Sonntags morgens hüpften beide sofort ins Auto und ab ging die Fahrt.

Nach 30 Minuten Fahrt, kurz hinter Mölln, fing Max an zu kotzen. Ich hatte den beiden vor der Fahrt ihr Futter hingestellt, von dem sie beide ein wenig aßen. Bisher ist das noch nicht vorgekommen dass einer der beiden so etwas gemacht hatte…
An der Schnellstraße machte ich den Warnblinker an und fuhr rechts ran. Ich hatte natürlich kein Handtuch oder Putzlappen im Auto. Ein leerer Kartoffelsack und eine Packung Papiertaschentücher lies sich finden, mit denen ich dann versuchte so viel wie möglich zu entfernen. Alles ging nicht weg und so rief ich schon mal bei Frank an, dass er mir eines seiner Handtücher und eine Flasche Wasser mit runter bringt, damit ich das Auto putzen konnte.

Wir fuhren 1,5 Stunden und kurz bevor wir Frank trafen, musste Max bereits wieder würgen. Es kam aber nur ein bisschen Flüssigkeit noch raus. In Malente angekommen, begrüßten wir alle Frank. Max brachte sich beinahe um, Barry fing erst einmal an die Gegend um das Auto abzuschnüffeln bevor er dann die Anwesenheit seines Herrchens wahrnahm.

Mit dem mitgebrachten Wasser und dem Handtuch reinigte ich so gut es ging das Auto, während Frank mit seinen beiden Jungs erst einmal eine runde Gassi ging. Als alles weg war, sind wir zusammen zum Dieksee runter gegangen, wo wir zusammen eine Strecke laufen wollten.

Wir gingen von dem Seepavillon rechts um den See. Als es Natur wurde, machten wir die Hunde ab, bei diesem leichten Nieselwetter waren kaum Leute unterwegs die das stören konnte.

Barry geht ins Wasser

Barry geht ins Wasser

Barry ging auch mit den Füßen ins Wasser zum saufen, während Max nur trank wenn er seine Zehen dabei nicht benetzte. Max liebte es jedoch in losem Sand ein wenig zu buddeln und sich dann darin zu wälzen.

Erst etwas kratzen...

Erst etwas kratzen...

...dann darin wälzen

...dann darin wälzen

Wir waren gute zwei Stunden unterwegs, und dann kamen wir beim Seepavillon sehr hungrig an. Frank hatte vor Ort bereits geklärt, das wir mit unseren Hunden dort hinein können. Wir suchten uns einen Platz wo die Hunde gut liegen konnten und passten jeder auf einen der beiden auf. Wir aßen ein leckeres Mittagessen und tranken anschließend einen Kaffee. Wir saßen bestimmt zwei Stunden dort, wir hatten uns doch auch viel zu erzählen. Beide Hunde benahmen sich vorbildlich.

Ich seh nix...

Ich seh nix...

Danach ging es wieder zum Auto, in das sie wieder beide zügig hineinhüpften. Nur stand Barry hinter Max und konnte nichts sehen. So guckte er erst unter dem Bauch von Max unter durch, und dann ging er unter durch bis er vorne stand. Es war ein Bild für die Götter.

Gegen 16 Uhr trafen wir, ohne weitere Übelkeit, wieder zu Hause ein und gingen erst noch eine gemeinsame Abendrunde, bevor wir unser behaglichen Heim betraten, wo wir alle drei mehr oder weniger schnell einschliefen. Der Tag war anstrengend.

Hitzschlag nach der Show?

Liebe Leser und Hundefreunde,

ich habe heute einen Artikel im Web gefunden, der mich erst sprachlos gemacht hat und mich dann auf Toilette hat rennen lassen, weil ich kotzen musste. Ich bitte alle zart besaiteten Gemüter sich nicht diesen verlinkten Artikel durchzulesen.

http://www.das-haette-nie-passieren-duerfen.de/

Es gibt Menschen, die sich Gedanken machen wie es ihren Hunden geht, sie mit Futter, Wasser und sehr viel Liebe versorgen. Und dann gibt es Menschen wie (u.a.) diese Heike E. die sich noch ein Gläschen gönnt oder ein Schwätzchen hält und ihre Preisgekrönten Bernhardiner im Auto verrecken lässt. Die Hunde haben zwar eine Website, aber kein Frauchen mit Verstand. Ich bin so stinkig und wütend, das mir die Hände zittern beim Schreiben.

Frauchen bekommt Beruhigungsmittel, der würde ich am liebsten was anderes geben. Wie kann ein Mensch in der heutigen Zeit so hirnlos sein und seine Hunde im Auto verrecken lassen? Wie kann ein Verein so etwas als Kollateralschaden bezeichnen. Wie kann es sein das diese Menschen wieder einen Hund halten dürfen? Gibt es wirklich Menschen, die diese verantwortungslosen Menschen noch trösten?

Einen Fehler kann jeder machen, aber das ist kein Fehler, das ist MORD!
(Edit am 20.09.2009 diese Einschätzung nehme ich zurück und entschulige mich dafür. Mord wäre vorsätzlich gewesen und das traue ich keiner Hundehalterin zu. )

Ganz unten auf dieser Seite, gibt es einen weiteren Link, zu einem Artikel der Bildzeitung, wo von einer Familie berichtet wird, die sich im Freizeitpark amüsiert, während ihre drei Hunde ebenso elendig verrecken. Schulterzucken beim ehemaligen Besitzer. Teeren und Federn sollte man diese Menschen und dann in ein Auto stecken und ebenso verrecken lassen.

Viele werden denken das ich hier übertreibe, aber ich kann nun einmal nicht aus meiner Haut raus. Es gibt Menschen im Bernhardiner Forum und bei Bernhardiner in Not und in vielen weiteren Foren, sie sich Gedanken machen wie man den Hunden helfen kann, wie man gefährdete Tiere aus dem Ausland holt und sie weiter vermittelt. Sie kümmern sich um die alten und schwachen Tiere die wie Müll von unserer Gesellschaft weggeworfen werden. Diese Menschen müssen doch verzweifeln wenn sie solche Berichte lesen…

Ich wünsche solchen Tierquälern und Tiermördern keine ruhige Minute mehr, schlechten Schlaf und alles Schlechte was mir jetzt noch nicht einfällt.

Nachtrag am 19.9.09 Link zum Bernhardiner Forum entfernt, da dieses Forum auf Grund ihres Handelns nicht mehr zu meinen Favorisierten Seiten gehört und ich es deshalb nicht weiter empfehlen möchte.

Ludwig oder nicht Ludwig

Drei Wochen ist Bonnie nun bereits Tot, und Barry hat sich daran gewöhnt keinen Spielkamerad zu haben.  Nun müssen wir halt dran glauben und an seinen Spielsachen ziehen und ihn durch den Garten jagen. Das geht manches mal tüchtig auf den Rücken, aber halt…

… ich muss doch aufpassen was ich hier schreibe. Sonst wird mir wieder wegen meiner Aussagen ein Hund verwehrt und evt. Kraftlosigkeit oder ähnlich absurdes vorgeworfen.
Aber von Anfang an:

Wir haben ja wieder einen zweiten Bernhardiner für Barry gesucht. Fündig sind wir im Bernhardiner Forum, in der Rubrik “Bernhardiner suchen neues Zuhause” geworden. Ich nahm Kontakt auf und es wurde zugesagt das Ludwig uns gebracht wurde. Dann ging das Auto dieser Familie kaputt, es hatte einen Kupplungsschaden. Ich hatte im stillen bereits überlegt ob mein Mann dieses denn reparieren könnte, wenn sie übers Wochenende mit Ludwig kommen, da hieß es sie kommen nicht. Das Auto sei nicht fahrbereit und sie versucht jemanden zu finden, der sie mit Ludwig zu uns fährt. Das Angebot Ludwig zu holen wurde auch nicht angenommen, weil Ludwig ja nicht bei anderen ins Auto steigt. Dann wurde ein Onkel gefunden der Ludwig und sein Frauchen zu uns fahren wollte, aber dieser Onkel hatte erst am kommenden Freitag Zeit. Das wäre heute gewesen.

Am Mittwoch bekomme ich einen Anruf, das sie Ludwig nun doch nicht bringen, weil ich mir ja keine zwei Hunde leisten kann. Auf Grund dieses Artikels: Sponsoren Gesucht unterstellte Sie mir ich könnte mir keinen zweiten Hund leisten. Ich habe daraufhin versucht ihr zu erklären, das es lediglich ein Versuch war, etwas Unterstützung für die Kosten eines kranken Hundes zu bekommen. Wir haben ja schließlich alle Medikamente und Untersuchungen immer gleich bar beim Tierarzt bezahlt. Das mein Konto dabei in die “Miesen” ging, ist auch kein Weltuntergang, solche Situationen kommen immer wieder im Leben. Ich hätte es aber auch gut gefunden wenn sich jemand bereit erklärt hätte, zu diesen Kosten etwas bei zu steuern.

Ich bat die Dame sie möge sich bei zwei Bekannten aus dem Forum über mich erkundigen, ob ich mir einen zweiten Bernhardiner leisten kann. Sie wollte dieses tun und sich wieder melden. Eine Stunde später rief sie erneut an und teilte mir mit das sie sich doch nicht erkundigen wollte, sie will uns nun doch Ludwig bringen. Sie will das Ludwig es besser hat als bei ihr. Sie hat sich halt Sorgen gemacht, weil sie weiß wie eng das manches mal werden kann und da sie doch bald mehr als 12 Stunden arbeiten muss und dann keine Zeit für ihre Tiere mehr hat. Wieder viel der Satz: Ludwig soll es besser als bei uns haben, wo er doch HD hat und auch Tierarztkosten verursachen werde – sie mache sich doch nur Gedanken.

Das mit dem HD war mir neu, und ich muss gestehen, das ich Ludwig mit dieser Information nicht in die engere Wahl genommen hätte, wenn ich das vorher gewusst hätte.

Ich für meinen Teil überlege erst genau ob ich mir ein Tier leisten kann, oder ob ich langfristig genug Zeit für meine Tiere habe, bevor ich sie mir anschaffe.  Alle meine Tiere bekommen hier “Lebenslänglich” mit jeder Konsequenz, seien es nun Tierarztkosten oder Auslauf.

Wir haben einen großen Garten. Ich arbeite von Zuhause aus und da ich selbstständig bin und der Laden läuft, sehe ich nicht das sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern sollte. Ich habe Zeit und vor allem die Erfahrung für die Hunde, um mit ihnen zu laufen und zu spielen und dabei die Erziehung nicht zu vernachlässigen.

Was bitte sollte noch fehlen um uns für Hundehaltung zu qualifizieren?

Gestern Abend erhielt ich nun eine Mail mit folgendem Wortlaut:

Hallo, nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen, Ludwig nicht zu ihnen zu geben. Das ist nichts persöhnliches, aber der Umstand, dass es dann zwei Rüden sind und dass sie meinten sie bräuchten einen Wachhund der auch beißen könne, sind einfach für Ludwig nicht gut. Auch die Gästezimmer die sie anbieten sind für Ludi, der Fremde generell nicht akzeptiert, kein günstiges Lebensumfeld.

Meine Antwort darauf :

wenn das nicht persönlich ist, weiß ich auch nicht.
Sie ziehen fadenscheinige Gründe ran um sich nicht von Ludwig zu trennen. Aber mir soll es recht sein, ich bin nicht mehr interressiert.

Ich hatte am Telefon erwähnt das unser Barry jeden Besucher, auch die die ungebeten das Haus betreten, mit Schwanzwedeln und Hände lecken begrüßt. Ludwigs Frauchen erzählte das Ludwig da wohl misstrauischer und sehr wachsam sei. Ich begrüßte diesen Umstand lediglich, was mir nun so ausgelegt wird, das ich einen Wachhund suchte.

Ebenso das Argument, das Gästezimmer und die damit erscheinenden Gäste kein gutes Umfeld für Ludwig sind, empfinde ich als hanebüchen. Hunde lieben es wenn sie ein großes Rudel haben und auch Ludwig hätte gelernt wieder Vertrauen in sein Rudel zu fassen und sich über Neuzugänge zu freuen. Abgesehen davon habe ich wochenlang einen Handwerker der bei uns nächtigt. Der gehört schon fast zur Familie. Ab und zu taucht mal ein Radfahrer auf. Diese Tagesgäste bekommen unsere Hunde oft nicht zu Gesicht.

Wir suchen weiterhin einen zweiten Bernhardiner. Aber ich werde wohl lieber in Tierheimen suchen, als bei Privatleuten, die ihre Meinung dann wieder ändern könnten.

Ich muss nun auch erst einmal das schale Gefühl sacken lassen, das bei dieser Absage entstanden ist. Ich hatte mich auf Ludwig gefreut. Ich hatte den heutigen 28 Geburtstag meiner Tochter abgesagt, weil Ludwig kommen sollte. Ich verstehe es nicht, aber wie ich im Forum bereits schrieb, aus dieser Nummer sind wir raus.

Schade für Ludwig genannt Ludi.

Bernhardiner oder nicht Bernhardiner

Entscheidungshilfe für oder gegen einen Bernhardiner als Hund.

Sie möchten einen Bernhardiner?
Warum?
Weil er süß und so knuffig ist?

Ist Ihnen Bewusst, das sie vorhaben einen sehr anspruchsvollen Hausgenossen zu sich zu nehmen? Das sagen einem die vielen Bernhardiner Besitzer nicht, weil es ihnen vermutlich gar nicht bewusst ist, aber ein Bernhardiner erfordert sehr viel Zeit von einem.

So ein Welpe ist absolut süß, da brauchen wir gar nicht drüber reden, niedlich, knuffig und tollpatschig, das sind Vokabeln die man im Zusammenhang mit Welpen gerne benutzt. Woran man jedoch unter Umständen nicht denkt, wie viel Zeit so ein Hund benötigt um ihm gerecht zu werden.

Ich möchte niemanden die Anschaffung eines Bernhardiners ausreden, im Gegenteil ich möchte ganz viele Menschen dazu animieren, aber auf keinen Fall unter falschen Voraussetzungen, denn dann kann diese Beziehung nur schief gehen.

Wir haben einen großen Garten und ein großes Haus. Mehrmals täglich dürfen Bonnie & Barry in den Garten und 2 – 3 Mal täglich drehen wir zusammen eine größere Runde. Jede Runde ist mindestens 45 Minuten lang, meist jedoch 60 – 90 Minuten.

Bernhardiner sind nicht wirklich geeignet um neben dem Fahrrad zu laufen, aber gehen können sie wirklich stundenlang. Wenn sie jung sind, das ist dieser Bewegungsdrang unbändig und wenn man ihm nicht gerecht wird, dann wird schon mal ein Teppich oder ein Stuhlbein zerbissen.

Es sagt einem vorher kaum einer, dass solche Hunde auch deutlich mehr Dreck machen als kleinere. Barrys Fußtapsen sind ca. 10 cm im Durchmesser und davon hat er 4 Stück. Den Dreck den er an einem feuchten Tag mit rein nimmt kann man sich kaum vorstellen. Bei mir sind das zusammen dann gleich 8 Pfoten. Ich muss die 80 qm Wohnfläche die wir unten gefliest haben, jeden zweiten Tag saugen und wischen. Das ist immer eine Stunde arbeit. Mindestens 2 Stunden täglich bin ich mit Gassi gehen beschäftigt. Einmal die Woche sammle ich die „Tretminen“ ein die die beiden in den Garten setzen, (und das sind große Haufen…) da bin ich auch gut 30 Minuten mit beschäftigt.

Türen müssen deutlich öfter abgewischt werden, weil da wo die Hunde immer entlang gehen (und die gehen gerne an der Wand) alle Türrahmen dunkle Ecken bekommen.  Überall hinterlassen die Hunde ihr Haarfett. Es ist ja nicht so das andere Hunde das nicht auch machen, aber es ist halt ein Unterschied ob 5 – 15 kg durchs haus ziehen oder 60 – 80 kg.

Die Wände sollten mit abwaschbarer Farbe gestrichen sein, oder der untere Meter gefliest oder getäfelt sein, damit die Pflege des Hauses leichter fällt. Viele halten Bernhardiner draußen, aber ich möchte einen Hund der das Haus von innen bewacht und den ich ab und an mal knuddeln kann. Wir haben eine recht innige Beziehung zu unseren Tieren. Sie liegen abends bei uns vor dem Sofa und lassen sich dort kraulen.
Dann gehen wir auf den Hundeplatz und trainieren mit beiden Hunden. Wenn solch ein Hund nicht bei Fuß gehen kann und immer an der Leine zieht, dann wird man kein Vergnügen an diesen liebenswerten Geschöpfen haben. Die Hunde müssen keine Begleithundprüfung oder ähnliches ablegen, aber sie sollten „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Bleib“ beherrschen, das kleine Hunde ein mal eins können.

Wenn jetzt ein Partner den anderen dazu überredet, einen Bernhardiner, oder einen vergleichbaren Hund, anzuschaffen, dann wird der überredete immer Probleme mit der Mehrarbeit und den Ansprüchen der Hunde haben. Beide Partner müssen sich über diese Probleme im Klaren sein, damit die Enttäuschung später nicht zu groß wird.

Wenn ihnen bewusst ist, das ihr Haushalt mehr Dreck sehen wird, das sie Spaziergänge bei jedem Wetter unternehmen werde, das die Hunde ihnen die Haare vom Kopf fressen werden, das auch der Tierarzt etwas teurer wird (Es wird bei mehr Gewicht auch mehr Serum benötigt), dann schaffen sie sich einen Bernhardiner an und erfreuen sich an der Liebe und am Vertrauen das dieser großen Tiere ihnen entgegenbringen werden.

Ich weiß gar nicht wie ich früher ohne diese Hunde leben konnte und ich kann mir im Moment kein Leben ohne sie vorstellen.

Entscheidung gegen Welpen

Ich werde oft gefragt, warum wir nicht einen oder zwei Welpen gekauft haben.

Dagegen sprechen sehr viele Gründe. Ich versuche das mal in Worte zu kleiden.

Bernhardiner Welpen sind teuer, die hätten wir uns nicht leisten können, und schon gar nicht zwei. Welpen sind erst einmal nicht stubenrein und setzen das kleine und große Geschäft in die Wohnung. Bis die geschnallt hätten was sie sollen, hätten sie und die Bude voll geschissen, jedes Paar Schuhe zerbissen, Schrank und Stuhlbeine zerkaut, Körperteile von Herrchen und Frauchen zerkratz und Klamotten zerbissen. Nein Danke, hatte ich bereits mehrmals, steh ich nicht drauf.

Schnüffelnasen in Bewegung

Schnüffelnasen in Bewegung

So schnell, wie mit Bonnie und Barry, wären wir mit zwei Welpen nie glücklich geworden. Diese Dankbarkeit die Tierheim Hunde zeigen, die scheint unermesslich groß zu sein. Bonnie zeigt mir täglich wie sehr es Ihr hier gefällt und das sie mich liebt. Bonnie betet mich förmlich an und will mich nun auch vor der schlechten Welt verteidigen. Wir müssen ihr nun beibringen das ich sie beschütze und nicht umgekehrt, weil sie deshalb auch viel die Menschen denen wir begegnen und die in unser Haus kommen, anbellt.

Sie hat schnell gelernt, dass ihr von unserer Kellertreppe nichts Schlimmes widerfährt, und dass immer genug zu fressen da ist. Ebenso begreift sie scheinbar allmählich, das wir ihrem Körper auch nichts tun.

Barry hat scheinbar nicht so viel Schlechtes erlebt, er ist so verteufelt unbekümmert, der geht überall drauf zu, lässt sich jeden Winkel seines Körpers anfassen und frisst alles was ich ihm vorsetze. Bei Barry ist es eher so, das wir ihn bremsen müssen, bzw. wir ihm klar machen müssen, was er darf und was nicht. Er ist aber sehr lernwillig, es mag für viele blöd klingen, aber die meiste Zeit des Tages habe ich den Eindruck dass es ihm sehr wichtig ist, es uns recht zu machen.

Meine Einstellung gegen Welpen und für Tierheim Hunde ist rein subjektiv und kann nicht auf alle Menschen angewandt werden. Ich möchte hier nicht jeden Leser missionieren, aber um Verständnis für meine Einstellung bitten.

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