Bernhardiner in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Bernhardiner in Langenlehsten

Kategorie: Max & Barry

Neue Fotos 2011

Hier zeige ich euch einige neue Fotos unserer Rasselbande:

Barry beim Gras fressen.

Barry frisst Gras, sollte er Kuh werden?

Obwohl Barry gerne und viel Gras frisst, kotzt er danach nicht, es scheint ihm wirklich zu schmecken …
Wir machen uns immer einen Joke und sagen “Barry beißt ins Gras”.

Wir gehen mit Barry, Max und Lilly

Lilly ist die Hündin unserer Tochter Jennifer, und sie ist oft bei uns, wenn Jenny arbeiten muss.

Nach einem langen Gang sind alle drei erschöpft im Auto gelandet

Wir fahren meist einige Kilometer weg von Langenlehsten, weil wir dann in Ruhe laufen können, ohne Stress mit anderen Hunden zu bekommen.

Barry und Max sehen etwas interessantes.

Irgendetwas muss ja ihren Blick abgelenkt haben. Ich weiß heute nicht mehr was, aber es muss interessant gewesen sein …

Max wälzt sich für sein Leben gern im Sand

Wälzen ist für Max ein super Lebensgefühl, dabei geht es nicht um irgendwelche Gerüche auf denen er sich wälzt, nein, wenn es geht muss es richtig staubig trockener Sand sein. Danach ist nichts mehr weiß an ihm, alles sieht grau aus, und wehe er schüttelt sich vor einem in Windrichtung.

Max Marc und Barry

Dieses Bild ist zwar schon vom letzten Herbst, aber ich wollte es euch nicht vorenthalten. Der kleine Marc geht durch diese, für ihn riesigen, Hundeleiber und schiebt die Hunde bei Seite, als wären es Spielkameraden. Ohne Angst, bewegt er sich zwischen ihnen und die beiden Hunde ignorieren ihn überwiegend. Marc war zu diesem Zeitpunkt keine 4 Jahre alt.

Eingewachsene Kralle

Moin Moin Ihr Lieben,

gestern mussten wir mit unserem Max zum Tierarzt. Er hatte leider eine eingewachsene Kralle. Seine “Wolfskralle” hinten links, fing vorgestern an zu bluten und da sahen wir das erste Mal was dort passiert war. Die Kralle ist rund gewachsen und dann in den Ballen aus dem sie raus gewachsen ist, wieder hinein. Max lies sich nicht dort anfassen, und trotz mehrfacher Versuche bekamen wir die Kralle nicht gekürzt somit auch den eingewachsenen Teil nicht heraus.

Gestatten: Max, 3 Jahre alt, 70 kg und gaaaaaanz lieb

Also rief ich bei Dr. Armin Heer in Müssen an und war gestern Abend bei ihm. Max hat seine Spritze in der Praxis bekommen und dann sind wir beide zum Auto, das vor der Tür stand. Max ist im Auto friedlich eingeschlafen und nach 15 Minuten kam der Doktor und die Sprechstundenhilfe und haben im Bus die Kralle abgeschnitten. Ich fand es total super von dem Tierarzt, das er diese Mini OP im Bus machte und wir Max somit nicht aus der Praxis tragen mussten. Er wiegt jetzt 70 kg und das ist doch recht viel für einen Transport.

Es waren bestimmt 2,5 cm eingewachsen, und wir haben es nicht gemerkt. Ich habe mich echt geschämt, aber der Arzt sagte, dass es schnell passiert wenn Hunde einen nicht gut an die Pfoten lassen. Irgendwann achtet man nicht mehr drauf und vergisst zu gucken.

Wir haben jedoch Max auch daran gewöhnt das wir um seinen Popo kämmen und anfassen können, um ihm mal Gräser die er nicht alleine ausscheiden kann, abzunehmen, ich habe mir vorgenommen, das ich auch das Pfote begucken mit ihm üben will. Es muss doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht in den Griff bekommen sollten.

Max bekam nach erfolgter OP eine Aufwachspritze und ich habe mich auf den Weg nach Hause gemacht. Nach ca. 25 Minuten sind wir Zuhause angekommen. Zwischendurch hob Max bereits den Kopf und schnüffelte an seiner Pfote. Frank kam mir entgegen und öffnete die Tür. Max sprang sofort raus und „eierte“ Richtung Haustür. Er knurrte Frank immer wieder an, weil er wohl dachte dass er an seinem Zustand schuld war.

Frank blieb mit Max stehen, da er sich alleine kaum auf den Beinen halten konnte. Ich parkte schnell das Auto und kam auf die beiden zu. Max lehnte mit seinem Körper an Franks Beinen und knurrte auch mich an. Ich habe ihn einfach angesprochen und so getan als ob alles in Ordnung ist. Er beruhigte sich dann auch wieder.

Nachdem ich Barry drinnen ins Hundezimmer gebracht hatte, holte ich Frank und Max ins Haus. Max knurrte beim Laufen wieder, ich vermute mal dass ihm mächtig schwindelig war und er dachte dass wir ihm das gerade antun. Ich brachte ihn in das Wohnzimmer und sagte er solle Platz machen. Ich musste wie immer, den Befehl einige Male wiederholen, bevor Max seine Körperteile dazu brachte sich zu senken. Dann setzte ich mich neben ihn auf einen Stuhl und wartete bis er wieder eingeschlafen war.

Frank brachte mit einen Kaffee und ein Stück Kuchen, damit mir das Warten etwas versüßt wurde. Nach einer Weile wechselten wir uns ab, und Frank setzte sich zu Max, da er sonst immer mit mir aufstehen wollte. Ich ging in die Küche und machte Essen für Frank und Abendbrot für mich, deckte den Tisch und knuddelte zwischendurch mit Barry, der ja vom Hundezimmer immer zu uns ins Wohnzimmer gucken konnte und dem das gar nicht passte, das er ausgeschlossen wurde.

Als der Tisch gedeckt war und wir uns zum Essen setzten, rief ich Max zu mir, und er legte sich, immer noch mit leichten Koordinierungsschwierigkeiten vor das Sofa auf dem ich saß. Barry knurrte ein wenig und Max knurrte dabei zurück. Dann kehrte Ruhe ein, Max vorm Sofa und Barry 2 Meter im Hundezimmer schlafend.

Gegen 22:00 Uhr ließen wir die Hunde wieder zusammen. Beide gingen in den Garten und machten noch einmal ihr Gassi. Dann konnten wir auch ins Bett.

Heute Morgen ging es Max wieder gut. Er leckt auch kaum noch an dem Ballen, es tut wohl auch nicht mehr weh. Er hat bei unserem morgendlichen Gang auch rungetobt, als wäre nie etwas gewesen. Montag müssen wir noch einmal hin und eine weitere Antibiotikaspritze abholen, und eben auch die Rechnung bezahlen, ich bin mal gespannt, was eine Betäubung für 70 kg kostet …

Unser Badesee

Unser Badesee in Gudow

Seit einiger Zeit fahren Frank und ich mit Barry und Max abends hierher. Es ist ein wunderschöner Weg durch den Buchenwald am See entlang.  Bei großer Hitze ist es dort schattig und kühl. Bei Regen wird sehr viel von den Bäumen abgehalten.

Badesee in Gudow

Habe ich erwähnt das ich den Wald einfach liebe?

Badesee in Gudow

Barry und Max lieben ihn auch.

Badesee in Gudow

Gemeinsam erkunden sie jeden Baum …

Badesee in Gudow

… und gucken in den See …

Badesee in Gudow

Barry traut sich bereits hinein, Max ist noch bange.

Badesee in Gudow

Solange er stehen kann ist es im See sicher für Ihn. Noch ist er nicht geschwommen.

Badesee in Gudow

Nun muss man sich von so viel Wasser erholen…

Badesee in Gudow

… auch der Max ist ganz schlapp nur vom gucken. :-)

Badesee in Gudow

An der Seite kann man sich noch schnell morastige Füße holen.

Badesee in Gudow

Max lässt sich derweil von Frank den Pelz kraulen.

Hierher möchte ich gerne mal ein Treffen mit den Hunden aus dem Norddeutschen Hundetreff machen. Mal sehen ob ich sie alle herlocken kann in dieses Idyll.

Mensch und Tier können Baden! Es ist eine Bank zum ausruhen da! (Wichtig für die älteren Semester) Es ist einfach nur schön da!

Winter Langenlehsten 2010

Etwas verspätet, aber ich möchte es doch nachholen, die schönen Schneebilder unserer Jungs hier zu zeigen. Natürlich hatten Max und Barry eine Menge Spaß im Schnee. Sie haben getobt und gebuddelt, aber seht selbst.

Barry und Max im Schnee 2010

Das war der einzige Weg der noch begehbar war.

Die anderen Wege wurden bei diesen Schneemassen aufgegeben und nicht mehr geschoben.

Barry und Max im Schnee 2010

Irgendwas muss unter dem Schnee unheimlich interessant gewesen sein.

Barry und Max im Schnee 2010

...

Barry und Max im Schnee 2010

Buddeln bis der Arzt kommt...

Barry und Max im Schnee 2010

Einmal bin ich solche Wege gegangen...

Aber das war entsetzlich anstrengend. Frank hat mich dann am Dorfende nach 2,5 Std. Laufen abgeholt, weil ich dachte ich breche im Rücken ab nach dieser langen “Stapferei” durch den Schnee.

Barry und Max im Schnee 2010

Einfach nur schön

Barry und Max im Schnee 2010

Max (links) ist ca 86 cm hoch. achtet mal drauf, wie tief der im Schnee steckt.

Barry und Max im Schnee 2010

Und wieder mal Max

Barry und Max Winter 2010

Barry zeigt sich

Ich bin in dieser Zeit nicht so viel Strecke gelaufen, aber dafür habe ich oft gestanden und meinen beiden Jungs zugeguckt, wie sie im Schnee tollen. Es gab viel Gemecker übers Wetter, ich fand den Winter toll.

Max und Barry

Max und Barry verstehen einfach prima.

Auch wenn Barry oft etwas grob beim Toben ist und Max ständig irgendwelche kleinen Schorfstellen am Hals hat, so sucht Max doch immer die Nähe von Barry und fordert ihn zum spielen auf. Es ist wirklich eine Pracht wenn man die beiden zusammen sieht.

Ich hab nen Stock...

Ich hab nen Stock...

wer spielt mit mir?

wer spielt mit mir?

Ich hab auch ein Ende des Stocks...

Ich hab auch ein Ende des Stocks...

Hier sind 4 Filmchen die ich mit meiner kleinen Kamera aufgenommen habe. Da sieht man mit welcher Energie diese beiden Hunde spielen. Am besten mit rechts anklicken und auf “speichern unter” anklicken. Das sind Movie Dateien die ich mit dem Quicktime Player abspiele.

max-und-barry01.mov
max-und-barry02.mov
max-und-barry03.mov
max-und-barry04.mov

Max liebt Stöckchen und wenn er welche findet, mögen sie auch noch so klein sein, dann rennt er damit los und schüttelt seinen Kopf mit dem Stöckchen zwischen den Zähnen. Meist zeigt er Barry das Stöckchen und wenn Barry dann zuschnappen will rennt Max weg. Er schlägt Haken und rennt schnell wie ein Hase. Max ist sehr fit in der letzten Zeit geworden. Er stolpert seit Wochen nicht mehr und tobt mit Barry 10 Minuten und länger. Danach sind sie beide heftig am Hecheln und saufen jede Pfütze auf unserem Weg leer.

Ab und zu bekommt Barry aber auch den Stock zu fassen und dann rennen sie oft zu zweit durchs Unterholz, jeder mit einem Ende des Stocks im Maul.

Mein Stock... nein meiner...grrr

Mein Stock... nein meiner...grrr

Beide sind sie sehr gutmütig und lassen sich in Bernhardiner Manier nicht so schnell zu etwas hinreißen. Max ist jedoch im Gegensatz zu Barry sehr wachsam. Barry begrüßt jeden Gast mit Schubsen und anknabbern und Max geht in die Nähe und bellt ein oder zweimal. Außerdem lässt er sich von Fremden nicht anfassen. Wer jedoch öfter wiederkommt, wird dann schnell erkannt, ins Rudel aufgenommen und ebenso begrüßt. Wir haben seit einigen Monaten einen Handwerker als Schlafgast, der jeden Montagabend kommt und 4 Nächte bei uns schläft. Max begrüßt ihn inzwischen ebenso freudig wie Barry und lässt sich auch von ihm streicheln.

Auch meine Mutter benötigte einige Besuche, bis Max klar war das sie OK ist und er seine “Riesenmurmel” auf ihren Schoß legen kann.

Meine Freundin Alexia hatte ich vorbereitet und gebeten einfach reinzukommen, Max zu ignorieren, sich in die Küche zu setzen und einfach abzuwarten. Es hat keine 3 Minuten gedauert da war Max bei ihr, und hat sie erst abgeschnüffelt und dann den Kopf abgelegt zum gestreichelt werden. Alexia war natürlich auch fasziniert von diesem Tier.

Max lernt langsam wieder Vertrauen, was kann es besseres geben?

Max lebt sich ein

Ich möchte euch heute erzählen wie Max sich bei uns eingelebt hat.

In meinem Norddeutschen Hundetreff, findet Ihr auch eine Geschichte mit Bildern von den beiden:
http://www.norddeutscher-hundetreff.de/viewtopic.php?f=39&t=68

Max kam am Mittwoch den 16. September zu uns. Er war sehr Kopfscheu, war aber gleich verliebt in Barry und folgte ihm auf Schritt und Tritt. Am ersten Abend merkte man dass Barry genervt war, weil Max an ihm hing wie eine Klette und Barry nichts mehr alleine tun konnte.

Am nächsten Morgen wartete Max ganz ängstlich an der Küchentür, während Barry sich wie immer an der Treppe über mein Kommen freute. Ich habe mit Max gesprochen, ihn aber nicht angefasst und erst einmal die Küchentür geöffnet. Beide Hunde sind sofort in den Garten getobt und ich bin rein und habe Kaffee gekocht. Nach ca. 5 Minuten kam Max zu mir und rieb seinen Kopf an meinem Bein, als wollte er sich dafür bedanken dass er raus durfte.

Ich knuddelte ihn behutsam und sagte ihm dass ich mich freue dass er zu mir gekommen ist. Dann zog er wieder seiner Wege durch den Garten. Nach dem Frühstück sind wir dann wieder gemeinsam unsere Runde gegangen. Beide Hunde liefen sehr gut an der Leine und als ich von der Straße weg war, machte ich wieder beide los.

Ab und zu rief ich sie ab und belohnte sie für ihr Kommen. Max und Barry hatten beide viel zum schnüffeln, waren aber immer willig zu kommen. Max lief heute schon etwas freier, er hat wohl geschnallt, dass Barry ihm bleibt und nicht nur ein „Eintags Besuch“ den man ausnutzen muss. Ab und zu tobten die beiden, aber immer nur ca. 30 Sekunden, dann war Max total erschöpft. Max war sehr dünn und hatte wenige Muskeln. Er stolperte oft, als ob er nie auf unebenem Gelände gelaufen war. Immer blieb er im Gras hängen und fiel ab und zu nach vorne.

Am zweiten Tag stand Max mit Barry zusammen an der Treppe und nicht mehr ängstlich an der Küchentür. Ich freute mich über beide sehr, aber fasste Max nur von unten an, weil er immer noch zurückschreckte wenn man ihn von oben auf dem Kopf streicheln wollte.

Am dritten Tag rannte Max mich vor Begeisterung fast um und seit dem stehen beide morgens an der Treppe und werden problemlos von mir geknuddelt zur Begrüßung. Es dauerte ca. eine Woche, dann hatte Max gemerkt dass er hier nicht geschlagen wird und zuckte nicht bei jeder Berührung zusammen.

Im Gegenteil, dieser Hund sucht unsere Nähe das es manchesmal wirklich „erdrückend“ sein kann. Er legt seinen wirklich sehr großen Kopf auf unseren Schoß oder wenn man auf dem Sofa liegt, auf die Brust und fordert Streicheleinheiten bis einem förmlich die Luft weg bleibt.

Knuddel mich...

Knuddel mich...

Ich liege nicht auf dem Sofa...

Ich liege nicht auf dem Sofa...

Er schmeißt dabei seinen gesamten Oberkörper auf einen drauf und was nicht auf den Schoß passt, hängt über dem Sofa.
Frank sagt dann immer: „Er weiß ja nicht das er zu groß für ein Schoßhund ist“.

Wir wollen beide...

Wir wollen beide...

Ab und zu hat man dann auch beide Bernhardinerköpfe auf sich…
Wenn man bedenkt das es die gleiche Hunderasse ist und beide fast gleich alt und Rüden sind, dann ist der Unterschied doch enorm.

Aber die meiste Zeit liegt Max ebenso wie Barry ausgestreckt auf dem Teppich und schnarcht so laut, das wir den Fernsehapparat lauter machen müssen um die Handlung dort zu verfolgen.

chrrrr chrrrrr chrrrr

chrrrr chrrrrr chrrrr

CHRRR CHRRR CHRRR

CHRRR CHRRR CHRRR

Oder sie gucken uns beide so notwendig an, um uns mitzuteilen dass es jetzt unbedingt Zeit ist, sich Schuhe und Jacke anzuziehen und an die Frische Luft zu gehen.

Wir warten...

Wir warten...

Seit einigen Tagen kommt Max auch, genau wie Barry, zu mir in mein Keller Büro. Wenn es Ihm nun oben zu lange dauert, bis ich wieder komme, dann kommt er eben runter zu mir und stupst mich an, das ich ihn streicheln soll.

Außerdem nutzt er seit neuestem auch ab und zu einen der beiden „Hundeschüsseln“ die wir im „Hundezimmer“ stehen haben.

Hier lieg ich gut...

Hier lieg ich gut...

... hier aber auch

... hier aber auch

Max ist also in jeder Hinsicht angekommen.

Max findet ein neues Zuhause

Liebe Leser, wir haben wieder einen zweiten Bernhardiner. Max heißt er und wurde von einer Familie mit 4 Kindern auf einem Gnadenhof bei Bremerförde abgegeben. Es wurde zu viel Arbeit und sie kamen wohl nicht mehr damit klar.

Durch eine Mail erfuhren wir von seinem Eintreffen auf dem Gnadenhof. Ich rief sofort an und erkundigte mich nach ihm. Die Dame auf dem Gnadenhof erzählte mir wie sehr Max “durch den Wind” sei, er weiß gar nicht warum er hier ist. Er sei sehr ängstlich, Kopfscheu und schüchtern teilte sie uns mit. Der Tierarzt sollte Max noch einmal untersuchen, er sollte einen Chip bekommen und dann würde sie uns anrufen. Bis Mittwoch oder Donnerstag sollten wir uns begnügen.

Nachdem ich am Sonntag früh dieses Foto von ihm gesehen habe, schien mir die Wartezeit viiiiiiiel zu lang.

Was soll ich hier?

Was soll ich hier?

Guckt euch nur diese Augen an….

Ich war sofort verliebt. Dienstag Abend gab es den Bescheid, das der Tierarzt grünes Licht gibt und wir morgen kommen sollten um Max zu holen. Sie schrieb:”…  jeder Tag den Max noch länger hier ist ist ein verlorener Tag.” Ich wurde wieder ganz hibbelig und freute mich nun das es losgehen sollte.

Morgens kam noch der Schornsteinfeger, dann gingen wir mit Barry unsere Runde und dann endlich stiegen wir ins Auto und machen uns auf die Socken Richtung Bremerförde. Die Fahrt dauerte etwas über 2 Stunden, dann standen wir vor dem Gelände von Tinas Rasselbande e. V.

Ich meldete uns telefonisch an, und fragte ob wir Barry mit rein nehmen konnten. Wir sollten einen kleinen Moment warten damit sie die Hunde raus nehmen konnten oder so was…. Dann rief Frau Behrens uns an die Tür und wir betraten das Hundehaus mit Barry. Wir redeten einige Minuten und dann sollte Max geholt werden. Die Tür ging auf und es fegte ein kleiner (vormals weißer) Pudel rein und ein schwarzer Neufundländer. Barry war ganz aufgeregt und schnüffelte beide erst einmal gründlich ab.

Dann betrat Max den Raum. Er schlich hinter Frau Behrens rein mit eingekniffenem Schwanz und gesenktem Kopf. Ein Bündel Angst. Frank und ich bekamen sofort Mitleid mit diesem schönen Tier. Was muss man einem Bernhardiner, der ja eher stoisch ist antun, damit er so wird? Er lies uns nicht an sich ran und wenn ich mich an ihn ran getastet hatte und er es merkte, fuhr er zusammen und versuchte zurückzugehen. Wenn man ihn streichelte, dann verkrampfte er sich ganz furchtbar, als erwartet er von den Händen nur schlimmes.

Edit am 5.10.2009
Frau Behrens rief mich eben an, weil sie einen Anruf von einer ihr fremden Person hatte. Ihr wurde erzählt ich verunglimpfe ihre Arbeit und ihren Gnadenhof. Es ist absolut das letzte, wenn hier Rufmordkampagnen gestartet werden um den Ruf einer Frau schlecht zu machen, die sich für ihre Tiere selbst aufgibt. Und wer mich schlecht machen will, sollte sich warm anziehen.

Ich habe nie behauptet oder gemeint, das Frau Behrens Max schlecht behandelt hat.

Max ist aus seiner Familie gerissen worden, hatte von Heute auf Morgen kein Zuhause mehr, deswegen war er durch den Wind und nicht weil er schlecht behandelt wurde. Max schlich hinter Frau Behrens rein, weil er hinter ihr Schutz suchte, sie war diejenige die lieb zu ihm war und Max versuchte einfach sich eine neue Bezugs und Schutzperson zu suchen und hatte vorerst vor allem anderen Angst. Seine Welt war auf den Kopf gestellt worden, seine Familie hatte ihn verlassen…

Ich habe überall wo ich vom Gnadenhof Tinas Rasselbande erzählt habe, das Engagement von Frau Behrens gelobt und würde jeden vorbehaltslos zu Ihr schicken der einen Hund sucht. Die Hunde haben das sehr gut bei Ihr, sie werden Tierärztlich, Tierpädagogisch und ausgesprochen liebevoll betreut.

Ich bin Frau Behrens unendlich dankbar, das wir Max haben durften und möchte mich auch auf diesem Weg nochmal für ihr Vertrauen in uns bedanken.

Frau Behrens machte Max an die Leine und wir gingen eine ganze Ecke mit Barry und Max. Draußen ging der Schwanz von Max hoch und er versuchte immer bei Barry hinten zu schnüffeln. Unterwegs versuchte Frank Max mit einem Leckerli zu locken und was im Hause nicht gelang, hier klappte es vorzüglich. Max setzte sich sogar hin als Frank ihn dazu aufforderte um sein Leckerli zu bekommen.

Wir waren uns einige, Max sollte ein neues Zuhause bei uns bekommen. Es wurde noch die Formalitäten erledigt und dann stiegen wir zu viert ins Auto. Barry war das ganze nicht geheuer, nun stieg doch dieser große Typ mit in sein Auto… Aber er war ruhig und fügte sich.

Barry und Max im Auto

Barry und Max im Auto

Groß genug ist unser alter Ford Focus ja schließlich. Zuhause angekommen hüpften beide Raus und wurden erst einmal mit einer dicken Bockwurst begrüßt.

Dann tobten beide durch den Garten das es eine Freude war zuzugucken.

Barry und Max toben durch den Garten

Barry und Max toben durch den Garten

Dieses Mal ist Max oben...

Dieses Mal ist Max oben...

Wer stört da unser Spiel?

Wer stört da unser Spiel?

Boa ist das anstrengend

Boa ist das anstrengend

Eben waren wir mit beiden Hunden Gassi gehen und Max hängt Barry wie eine Klette am Arsch. Wir haben Max nach einer Weile auch von der Leine abgemacht und beide gingen brav bei uns. Als den Waldweg ein Jäger mit seinem Auto kam haben wir die Hunde gerufen um sie sitzen und mit uns warten zu lassen, bis das Auto vorbei war. Max hat sich vorbildlich benommen und hat Barry die Sitz und Platz Kommandos mit Sichtzeichen nachgemacht. Beide wurden natürlich sofort mit Leckerlis und Streicheleinheiten belohnt.

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