Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Archiv: Januar 2009

Bernhardiner oder nicht Bernhardiner

Entscheidungshilfe für oder gegen einen Bernhardiner als Hund.

Sie möchten einen Bernhardiner?
Warum?
Weil er süß und so knuffig ist?

Ist Ihnen Bewusst, das sie vorhaben einen sehr anspruchsvollen Hausgenossen zu sich zu nehmen? Das sagen einem die vielen Bernhardiner Besitzer nicht, weil es ihnen vermutlich gar nicht bewusst ist, aber ein Bernhardiner erfordert sehr viel Zeit von einem.

So ein Welpe ist absolut süß, da brauchen wir gar nicht drüber reden, niedlich, knuffig und tollpatschig, das sind Vokabeln die man im Zusammenhang mit Welpen gerne benutzt. Woran man jedoch unter Umständen nicht denkt, wie viel Zeit so ein Hund benötigt um ihm gerecht zu werden.

Ich möchte niemanden die Anschaffung eines Bernhardiners ausreden, im Gegenteil ich möchte ganz viele Menschen dazu animieren, aber auf keinen Fall unter falschen Voraussetzungen, denn dann kann diese Beziehung nur schief gehen.

Wir haben einen großen Garten und ein großes Haus. Mehrmals täglich dürfen Bonnie & Barry in den Garten und 2 – 3 Mal täglich drehen wir zusammen eine größere Runde. Jede Runde ist mindestens 45 Minuten lang, meist jedoch 60 – 90 Minuten.

Bernhardiner sind nicht wirklich geeignet um neben dem Fahrrad zu laufen, aber gehen können sie wirklich stundenlang. Wenn sie jung sind, das ist dieser Bewegungsdrang unbändig und wenn man ihm nicht gerecht wird, dann wird schon mal ein Teppich oder ein Stuhlbein zerbissen.

Es sagt einem vorher kaum einer, dass solche Hunde auch deutlich mehr Dreck machen als kleinere. Barrys Fußtapsen sind ca. 10 cm im Durchmesser und davon hat er 4 Stück. Den Dreck den er an einem feuchten Tag mit rein nimmt kann man sich kaum vorstellen. Bei mir sind das zusammen dann gleich 8 Pfoten. Ich muss die 80 qm Wohnfläche die wir unten gefliest haben, jeden zweiten Tag saugen und wischen. Das ist immer eine Stunde arbeit. Mindestens 2 Stunden täglich bin ich mit Gassi gehen beschäftigt. Einmal die Woche sammle ich die „Tretminen“ ein die die beiden in den Garten setzen, (und das sind große Haufen…) da bin ich auch gut 30 Minuten mit beschäftigt.

Türen müssen deutlich öfter abgewischt werden, weil da wo die Hunde immer entlang gehen (und die gehen gerne an der Wand) alle Türrahmen dunkle Ecken bekommen.  Überall hinterlassen die Hunde ihr Haarfett. Es ist ja nicht so das andere Hunde das nicht auch machen, aber es ist halt ein Unterschied ob 5 – 15 kg durchs haus ziehen oder 60 – 80 kg.

Die Wände sollten mit abwaschbarer Farbe gestrichen sein, oder der untere Meter gefliest oder getäfelt sein, damit die Pflege des Hauses leichter fällt. Viele halten Bernhardiner draußen, aber ich möchte einen Hund der das Haus von innen bewacht und den ich ab und an mal knuddeln kann. Wir haben eine recht innige Beziehung zu unseren Tieren. Sie liegen abends bei uns vor dem Sofa und lassen sich dort kraulen.
Dann gehen wir auf den Hundeplatz und trainieren mit beiden Hunden. Wenn solch ein Hund nicht bei Fuß gehen kann und immer an der Leine zieht, dann wird man kein Vergnügen an diesen liebenswerten Geschöpfen haben. Die Hunde müssen keine Begleithundprüfung oder ähnliches ablegen, aber sie sollten „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Bleib“ beherrschen, das kleine Hunde ein mal eins können.

Wenn jetzt ein Partner den anderen dazu überredet, einen Bernhardiner, oder einen vergleichbaren Hund, anzuschaffen, dann wird der überredete immer Probleme mit der Mehrarbeit und den Ansprüchen der Hunde haben. Beide Partner müssen sich über diese Probleme im Klaren sein, damit die Enttäuschung später nicht zu groß wird.

Wenn ihnen bewusst ist, das ihr Haushalt mehr Dreck sehen wird, das sie Spaziergänge bei jedem Wetter unternehmen werde, das die Hunde ihnen die Haare vom Kopf fressen werden, das auch der Tierarzt etwas teurer wird (Es wird bei mehr Gewicht auch mehr Serum benötigt), dann schaffen sie sich einen Bernhardiner an und erfreuen sich an der Liebe und am Vertrauen das dieser großen Tiere ihnen entgegenbringen werden.

Ich weiß gar nicht wie ich früher ohne diese Hunde leben konnte und ich kann mir im Moment kein Leben ohne sie vorstellen.

Hundeschule die zweite

Bericht vom 10.12.2008

Bonnie und Barry gehen nun zweimal die Woche in die Hundeschule, wobei ich echt sagen muss dass es eher Menschenschule heißen müsste. Was man da alles gleichzeitig machen muss ist schon recht viel. Der Hund weiß längst was er soll, aber ich weiß immer noch nicht wie ich es ihm sagen soll. Es ist faszinierend, wie schell die Hunde beim Trainer gehorchen und bei uns weniger. Der Trainer weiß wie er es ihnen sagen muss. Aber wir lernen ja noch.

Wir haben festgestellt dass wir jahrelang bei unseren anderen Hunden entscheidende Fehler gemacht haben und müssen nun aus unserem Trott heraus geholt werden. Aber es macht sich bezahlt. Beide Hunde gehen sehr gut bei Fuß. Es bringt Spaß mit den beiden spazieren zu gehen.

Im Moment lernt Barry es das Frank ihn auch mal ablegen kann. Sowohl im sitzen mit dem Kommando Sitz + Bleib wie auch im Liegen mit dem Kommando Platz. Er ist sehr gelehrig. Frank ist sehr stolz auf seinen Riesen. Der Hundetrainer freut sich auch immer wenn wir auf den Platz kommen. Er kann überhaupt nicht verstehen dass der Vorbesitzer sich nicht durchsetzen konnte bei ihm, weil Barry wirklich sehr willig ist.

Aber vielleicht hat es auch damit zu tun das der Barry uns liebt und er deswegen so willig ist. Evt. hat er sich vorher nicht wohl gefühlt…

Wir haben nach 4 Einzelstunden die wir uns immer abgewechselt haben mit den Hunden, (jeder Hund ca 15 Min. dann wurde gewechselt) uns entschieden dass Barry mit Frank alleine weiter macht. Die beiden üben und ich halte mich am Platzrand auf und mache von dort einiges nach.

Bonnie kommt immer wenn sie mich hört, oder wenn sie sieht das ich mit dem Arm neben meinem Körper auf und nieder zeige. Sie hört leider schlecht und es riecht auch nicht gerade nach Blumen im Ohr. Ich muss einen Termin beim Tierarzt machen, damit er unter Narkose die Ohren reinigt. Dann kann er gleich die Zähne kontrollieren und ihr drei Warzen entfernen. Sie lässt sich leider immer noch nicht ins Ohr oder Maul schauen. Ich kann ihr zwar Futter weg nehmen, aber nicht ihre Zähne anschauen. Sie dreht dann immer wie wild den Kopf hin und her.

Bonnie hat immer noch ein Problem mit Kindern und Radfahrern, aber sie lernt dank meiner Einwirkung auf ihr Halsband wenigstens ruhig dabei zu bleiben. Keiner darf sie anfassen, aber sie soll sich ruhig verhalten. Langsam scheint sie zu verstehen.

Barry hat die erste Zeit beim Toben mit Bonnie teilweise wohl heftig zugebissen und sie hatte zuerst lauter kleine Schorfstellen am Hals, unten wo immer ein bisschen mehr Fell ist. Wir haben dann etwas aufgepasst und es ihm, so wie das Knabbern an uns und unseren Klamotten bei der Begrüßung, verboten. Nun passt er vermutlich etwas besser auf seine Beißkraft auf.

Beide Hunde sind wirklich glücklich miteinander und wir sind glücklich mit ihnen. In der letzten Maiwoche 2009 wollen wir mit beiden Hunden in eine Ferienwohnung nach St. Peter-Ording. Da freuen wir uns schon drauf.

Das erste Mal auf dem Hundeplatz

Bericht vom 26. Nov. 2008

Heute war nun unser erste Tag auf dem Hundeplatz.
Ich war den ganzen Tag schon aufgeregt. Ab Mittag habe ich das Fressen hochgestellt, weil sie Abends ja richtig Hunger haben sollten. Das hatten sie auch. Nach unserem Mittagsgang fingen sie an zu nerven. Sie wollten ihr Futter haben.

Um 17,15 Uhr ging es ins Auto und Richtung Hundeplatz. Sind 5 Autominuten von uns entfernt. Es war schweinekalt und feucht.

Dort angekommen, mussten die Hunde erst einmal im Auto warten. Wir sind in das Büro und haben uns über die Hunde unterhalten. Was uns aufgefallen ist bisher, wovor die Hunde Angst haben und was sie gerne mögen. Dann haben wir beide rausgeholt und sind am Ende des Hundeplatzes mit Ihnen Gassi gegangen. Die Trainerin kam mit und erklärte uns die Regeln auf dem Platz.

Anschließend habe ich mit Bonnie im Auto gewartet und der Trainer hat mit Barry angefangen zu trainieren. Er hat mit ihm geübt bei Fuß zu laufen und zwischendurch zu sitzen. Barry hat gezeigt was für ein kluges Kerlchen er ist und Frank stand mit stolz geschwellter Brust da und guckte zu.

Danach kam Bonnie an die Reihe und Frank ging mit Barry zum Auto und wartete. Auch Bonnie hat sich sehr gut angestellt und nur beim Sitz Befehl hat sie langsam reagiert, was ich jedoch auf ihre immer noch fehlenden Muskeln schiebe.

Der Trainer war mit beiden Hunden sehr zufrieden und meinte das wir tolle Hunde bekommen hätten. Er sieht kein Problem darin diese Hunde mit uns auszubilden. Wir sind dann mit den Hunden zusammen in Ihr Büro gegangen und haben noch ca. eine halbe Stunde über alles wichtige unterhalten. Welches Halsband sie brauchen und was für Regeln wir mit ihnen befolgen müssen.

Während wir uns unterhielten bekamen beide Hunde von den anwesenden eine extra Stunde Streicheleinheiten. Sie hatten nun den Balg voller Leckerlis und waren etwas ruhiger. Der Hundetrainer sagte uns das man merkt das die Hunde glücklich sind, weil sie ein schönes Zuhause haben und Menschen die sich Gedanken um ihr Wohlbefinden machen. Das ging natürlich runter wie Öl.  🙂

Ist das nicht ein toller Kerl?

Ist das nicht ein toller Kerl?

Am Ende der Zeit sind wir mit dem Auto nach Hause und gleich unsere Abendrunde gegangen. Ich hatte das Gefühl, das beide Hunde heute bereits besser bei Fuß gingen und besser gehört haben. Aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.

Unser nächster Termin ist nun am Samstag um 11 Uhr. Dann sollen wir das Umsetzen was der Trainer uns zeigt. Ich freu mich drauf.

Karlchen

Karlchen ist unser Kater.

Karlchen liebt leere Kisten, auch wenn es manchesmal eng wird.

Karlchen liebt leere Kisten, auch wenn es manchesmal eng wird.

Karlchen ist der letzte Mohikaner der einstmals so großen Katzenfamilie hier im Haus. Sein Bruder Felix wurde tot gebissen, ein anderer Felix kam verletzt nach Hause und hat diese Verletzungen nicht überlebt. Balu kam mit gebrochenem Rücken auf zwei Beinen nach Hause und starb. Lucky sein Bruder haben wir so verwurmt aus dem Tierheim Schwarzenbek bekommen, das wir ihn nicht mehr retten konnten. Er starb an Schwäche nach 6 Tagen. Wagner ist ertrunken.

Für weitere drei Katzen (Tiger, Garry und Cokie)die hier im Hause bei meiner Schwägerin lebten, mussten nach dem Tod Ihres Frauchens ein neues Zuhause gesucht werden, da sie zuviel Angst vor unseren Hunden hatten und ich nicht an mehreren Stellen im Haus Katzen füttern konnte. Sie haben alle ein liebevolles Zuhause gefunden.

Nun haben wir nur noch Karlchen, genannt „King Karl“ im Haus. Er ist rot getigert, kastriert und wird dieses Frühjahr 12 Jahre alt. Wir wollen erst wieder neue Katzen nach dem Ableben von Karlchen anschaffen. Er ist sehr gerne alleine und ihm passt es nicht wenn fremde Katzen hier sind. Da er ja nun auch mit den neuen Hunden zu kämpfen hat, wollen wir ihm nicht weiteren Stress zumuten.

Karlchen schläft auf Herrchens Schoß

Karlchen schläft auf Herrchens Schoß

Entscheidung gegen Welpen

Ich werde oft gefragt, warum wir nicht einen oder zwei Welpen gekauft haben.

Dagegen sprechen sehr viele Gründe. Ich versuche das mal in Worte zu kleiden.

Bernhardiner Welpen sind teuer, die hätten wir uns nicht leisten können, und schon gar nicht zwei. Welpen sind erst einmal nicht stubenrein und setzen das kleine und große Geschäft in die Wohnung. Bis die geschnallt hätten was sie sollen, hätten sie und die Bude voll geschissen, jedes Paar Schuhe zerbissen, Schrank und Stuhlbeine zerkaut, Körperteile von Herrchen und Frauchen zerkratz und Klamotten zerbissen. Nein Danke, hatte ich bereits mehrmals, steh ich nicht drauf.

Schnüffelnasen in Bewegung

Schnüffelnasen in Bewegung

So schnell, wie mit Bonnie und Barry, wären wir mit zwei Welpen nie glücklich geworden. Diese Dankbarkeit die Tierheim Hunde zeigen, die scheint unermesslich groß zu sein. Bonnie zeigt mir täglich wie sehr es Ihr hier gefällt und das sie mich liebt. Bonnie betet mich förmlich an und will mich nun auch vor der schlechten Welt verteidigen. Wir müssen ihr nun beibringen das ich sie beschütze und nicht umgekehrt, weil sie deshalb auch viel die Menschen denen wir begegnen und die in unser Haus kommen, anbellt.

Sie hat schnell gelernt, dass ihr von unserer Kellertreppe nichts Schlimmes widerfährt, und dass immer genug zu fressen da ist. Ebenso begreift sie scheinbar allmählich, das wir ihrem Körper auch nichts tun.

Barry hat scheinbar nicht so viel Schlechtes erlebt, er ist so verteufelt unbekümmert, der geht überall drauf zu, lässt sich jeden Winkel seines Körpers anfassen und frisst alles was ich ihm vorsetze. Bei Barry ist es eher so, das wir ihn bremsen müssen, bzw. wir ihm klar machen müssen, was er darf und was nicht. Er ist aber sehr lernwillig, es mag für viele blöd klingen, aber die meiste Zeit des Tages habe ich den Eindruck dass es ihm sehr wichtig ist, es uns recht zu machen.

Meine Einstellung gegen Welpen und für Tierheim Hunde ist rein subjektiv und kann nicht auf alle Menschen angewandt werden. Ich möchte hier nicht jeden Leser missionieren, aber um Verständnis für meine Einstellung bitten.

So dies und das

Nachtrag vom November 2008

Ich hab reichlich zu tun, jeden Tag gehe ich zwei Stunden mindestens mit den beiden Riesenbabys. Und das putzen ist auch täglich mindestens 30 Min. mehr. Sie vertragen sich hervorragend und Bonnie tobt bereits viel ausdauernder als vorher mit Barry. Er ist ihr Kräftemäßig deutlich überlegen, aber erstens ist sie sehr schlau, sie täuscht an und nimmt sich was sie will und zweitens ist er sehr gutmütig. Wenn ihr es nicht in den Kram passt das er nun fressen will, dann wartet er bis die gnädige Dame es beliebt ihm was zu gönnen.

Oft sitzen mein Mann und ich mit festgetackertem Grinsen im Wohnzimmer und gucken den beiden zu. Wir haben wirklich sehr viel Freude mit den beiden Tieren.

Barry war inzwischen auch beim Arzt und hat außer einer Wurmkur (sicherheitshalber) nichts gebraucht. Er wurde dort freudig begrüßt und geknuddelt. Alle Menschen freuen sich, wenn sie ihn sehen. Er begrüßt jeden Gast mit kleinen Liebesbissen. Bei uns macht er es nur noch selten weil er dann immer ein lautes NEIN hört, aber bei Fremden muss ich es noch durchsetzen. Er ist halt sehr stürmisch und muss noch viel lernen.

Am kommenden Mittwoch geht’s das erste Mal zur Hundetrainerin. Ich benötige Fachmännische Unterstützung, weil auch Bonnie nun beginnt mich vor allem beschützen zu wollen und das finde ich sehr anstrengend. Barry hört auch gelegentlich sehr schlecht. Es dauert dann recht lange bis er vom Feld oder der Wiese zu mir kommt.

Auto fährt Barry gerne, er springt sofort auf die Ladefläche von meinem Focus. Bonnie müssen wir rein heben, aber beim letzten mal hat sie sich während der Fahrt das erste Mal hingesetzt, anstatt die ganze Zeit zu stehen. Sie guckt sich also nicht nur doofe Sachen von Barry ab. 🙂

Wir fahren ein bis zweimal die Woche in den Wald zum laufen und Pilze sammeln, damit Bonnie lernt das Autofahren nichts schlimmes ist. Es sind zwar nur 5 Min. Fahrt, aber es bringt was….

Lustig ist auch wenn Bonnie fressen will. Dann schiebt sie die Nase einmal tief in den Fressnapf hinein und schmeißt einen großen Teil des Trockenfutters hinaus. Was dann noch drin bleibt wird gefressen. Den Rest darf ich dann einsammeln.

Barry ist nach unserem Spaziergang nun auch erledigt.

Barry ist nach unserem Spaziergang nun auch erledigt.

Ach, bevor ich es vergesse, Barry geht überwiegend im Passgang. Ich könnt mich immer kringeln vor Lachen, wenn ich ihn beim Laufen angucke, weil es seinen Körper dann so unharmonisch nach links und rechts wirft. Bonnies normaler Gang sieht irgendwie schöner aus. Zumal sie auch immer mehr Muskeln bekommt und das Gangbild recht elastisch geworden ist.

Barry zieht ein

Die Fahrt nach Tholey – Hasborn war absolut ein Desaster. Wir hatten keine Karte mit und man hatte vergessen uns zu sagen dass auf der gleichen Autobahn eine andere Abfahrt Hasborn heißt. Dann haben wir an einem Autobahnkreuz die falsche Abfahrt genommen und ich habe uns mit meinem Blackberry, über die Dörfer zur Abfahrt Hasborn geführt.

Nun ist das Display auf dem Blackberry zwar recht groß, aber um einen Überblick auf einer Landkarte zu haben, doch etwas klein. Somit entging mir das es nicht Tholey – Hasborn, sondern nur Hasborn heißt und ca. 100 km vor unserem Ziel war.

Nachdem wir mit Frau Leismann (da wartete Barry auf uns) telefoniert hatten, klärte sich das Problem und wir haben die letzten 100 km dann auch zügig abgerissen und dann auch recht schnell das Haus gefunden. Ein sehr großes Haus, direkt an der Hauptstraße und an einem Hang. Das Haus hatte mehrere Etagen und auch an mehreren Etagen eine Terrasse und einen Auslauf für diverse Hunde.

Barry und Gino werden von mir gestreichelt

Barry und Gino werden von mir gestreichelt

Frau Leismann und ein Herr begrüßten und, und ließen Barry auf uns los. Er freute sich mächtig auf Besuch und versuchte einem die Finger zu kauen und an den Klamotten zu nagen und zu ziehen. Ab und an mussten Frank und ich ihn zurechtweisen, aber es war eine Freude diesen Hund kennen zu lernen.

Außerdem stank Barry wie ein Iltis, aber Frank war gleich verliebt. Mir ging es auch nicht anderes, der Hund war, nein ist, ein richtiger „Charmebolzen“.

Auch wenn er stinkt, knuddeln musste sein...

Auch wenn er stinkt, knuddeln musste sein...

Barry und Gino toben sich aus

Barry und Gino toben sich aus

Mit dem Dobermann Gino tobte Barry bis beiden die Zunge fast auf dem Boden hing. Das war uns natürlich sehr recht, weil wir ja einen langen Rückweg hatten und Barry noch lange im Auto sitzen musste. Es wurde noch ein Kaufvertrag geschrieben und das Geld wechselte seinen Besitzer. Dann haben wir uns von allen verabschiedet und ca. 15,30 Uhr den Heimweg angetreten.

Um 16,40 Uhr schrieb ich über meinen Blackberry im Forum:

Wir sitzen mit Barry Im Auto und haben die ersten 200 km hinter uns. Er schläft ganz friedlich.

Nach 300 km haben wir eine Pause gemacht und einen Kaffee getrunken. Barry war der Star auf dem Rastplatz. Im Restaurant haben sie alle gestrahlt und nach seinem Namen gefragt. Er fand es toll im Mittelpunkt zu stehen. Dann sind wir die nächsten 450 km durch gefahren und Barry hat bis auf zweimal zu gucken, die ganze Zeit geschlafen.

Gegen 21,00 Uhr sind wir Zuhause in Langenlehsten eingetrudelt. Mir tat jeder Knochen im Leib weh und ich war froh die Beine vertreten zu können. 1550 km hin und zurück sind wir in einem Rutsch gefahren. Es war wirklich eine Gewalttour, die wir in dieser Form so schnell nicht wiederholen würden.

Ich ging hinein und holte Bonnie, die sich naturgemäß erst einmal über mich freuen musste. Dann bin ich mit Bonnie an der Leine vor die Tür gegangen und Frank hat in der Zwischenzeit Barry aus dem Auto geholt. Auf der Wiese vor der Tür haben die beiden sich das erste Mal beschnuppert und beide schnell das „kleine Geschäft“ erledigt.

Wir haben dann noch eine kleine Runde gedreht und sind dann nach Hause gegangen mit beiden Hunden. Nun hatten wir zwei „Knuddelbären“ und waren stolz wie Oskar. 🙂

Am nächsten Tag, nachdem Bonnie und Barry gebadet wurden, rochen sie auch wie “unsere Hunde” und ich knuddel sie mehrmals täglich bis sie genussvoll zu Boden sinken. Jeden Morgen ist “Knuddelparty” wenn mein Mann von oben aus dem Bett nach unten kommt, ebenso wenn mein Mann von der Arbeit kommt.

Dann begrüßt er erst mal Barry weil der an der Tür im Weg liegt. Dann komm ich, weil ich zu ihm an die Tür komme. Bonnie wird dann wach von dem Theater und kommt auch dazu. Dann knuddeln wir alle vier miteinander. Bonnie grunzt dann immer wie ein Schwein. Zum kichern schön.

Bonnie und Barry haben nun beide das gleiche Schicksal: Lebenslänglich bei uns im Haus!

Die Suche geht weiter

Bonnie sollte ja nicht alleine bleiben.

Also suchte ich weitere Hunde die in Frage kommen würden. Das Bernhardiner Forum war mir dabei eine große Hilfe. Die Rubrik „Bernhardiner suchen ein neues Zuhause“ ist voll mit Bernhardinern die weggegeben wurden oder weggegeben werden sollen. Bernhardiner die in Tierheimen sitzen und traurig auf einen Menschen warten der ihnen ein warmes und liebevolles Zuhause bietet.

Frank und ich warfen ein Auge auf Igor, im Tierheim Weissenhorn, einen Rüden der im Juli 2006 geboren wurde und Katzen lieben sollte. Nach vielem hin und her mit dem Tierheim und der Patin von Igor, haben wir uns dann für einen anderen Rüden entschieden.

Barry der nächste Abgabehund gab diese Informationen preis:

Barry ist ein 2008 geb. männlicher Bernhardiner
Er wurde abgegeben weil sein Besitzer ihn nicht mehr wollte.
Laut Beschreibung lieb, lebhaft, braucht noch etwas Erziehung, stubenrein, kastriert.
Laut Aussage einer Berniefreundin ein Traumhund.

Ich bin dann auf die Website von diesem Tierheim gegangen und habe dieses Bild von Barry gefunden:

Barry im Tierheim Forbach

Barry im Tierheim Forbach

Ich war hin und weg von diesem Tier und da uns Igor regelrecht ausgeredet wurde, haben wir uns für Barry interessiert.

In diesem Barry Thread im Bernhardiner Forum, wurde dann auch dieses geschrieben:

Barry ist das 2te mal innerhalb von ca. 3 Monaten im Tierheim. Weil seine jetzigen Besitzer festgestellt haben das Barry zu wild ist.

Später bekamen Frank und ich noch diese Info: Barry soll seinem zweiten Frauchen den Arm gebrochen haben, weil er sie angesprungen hat.

Aber es nützte nichts, Frank und ich waren gewillt nach Saarbrücken zu fahren und uns Barry anzugucken. Wir wollten ihn haben. Viele Telefonate mit dem Verein „Tiere kennen keine Grenzen“ und „Bernhardiner in Not“ folgten. Barry sollte für uns von Frankreich nach Deutschland geholt werden und bei Saarbrücken bei einer Familie eine Woche bleiben bis wir ihn dort abholen können. Es war zeitweilig ein absolut chaotisches hin und her, aber am Ende stand der Termin fest, Barry wird am 8. November 2007 von uns abgeholt.

Ich war total aufgeregt und konnte es gar nicht abwarten. Ich habe dann in den folgenden Tagen bei „Bernhardiner in Not“ weitere Bilder von Barry gefunden.

So wurde Barry angepriesen bei "Bernhardiner in Not"

So wurde Barry angepriesen bei "Bernhardiner in Not"

Nachtrag am 10.9.09 Link zum Bernhardiner Forum entfernt, da dieses Forum auf Grund ihres Handelns nicht mehr zu meinen Favorisierten Seiten gehört und ich es deshalb nicht weiter empfehlen möchte.

Bonnie zieht ein

Herrje war ich aufgeregt als der 24. Oktober nun näher rückte. Heute sollten wir nun wieder einen Hund zu uns ins Haus bekommen. Genau 14 Tage waren wir alleine und wir kamen uns sehr einsam ohne einen Hund vor.

Frank kam heute schon kurz nach 13 Uhr von der Arbeit und wir machen uns gleich auf den Weg nach Bremen um Bonnie zu holen. Die Autobahn war brechend voll und wir fuhren 2,5 Stunden auf dem Hinweg.
Im Tierheim wurden wir bereits erwartet und man brachte uns Bonnie vor das Haus. Ich hatte ein Leckerli in der Hand und habe mich ganz doll über sie gefreut. Obwohl sie gestunken hat, habe ich sie geknuddelt und gedrückt, was sie gerne über sich ergehen lassen hat. Auch Frank hat sie angestrahlt und sich über sie gefreut. Bonnie hat ihn auch freudig begrüßt. Damit war mir schon mal eine große Angst genommen, sie hätte uns ja auch ablehnen können. Das passiert nicht oft, aber es kann passieren und dann hätten wir Bonnie auch nicht genommen.

Dann drückte uns jemand eine Leine in die Hand und wir gingen eine Rund mit Bonnie spazieren. Sie zog ein bisschen und bellte laut Fahrradfahrer an. Das jagte uns jedoch keinen Schrecken ein, das muss sie eben noch lernen dass sie das nicht darf.

Zurück zum Tierheim, wurde uns Bonnie abgenommen und wieder eingesperrt. Ich protestierte, weil wir sie doch mitnehmen wollten. Die Damen guckten ganz verdutzt, das wussten sie nicht, sie dachten wir wollten nur Gassi gehen mit ihr. Frank und ich waren uns aber einig, das Bonnie mit uns kommen soll. So warteten wir dann mit Bonnie im Büro, bis Herr Kirchhoff kam.

Der machte mit uns den Vertrag fertig und wir durften eine alte Leine mitnehmen, weil wir in der ganzen Aufregung nicht daran gedacht haben eine Leine einzupacken und sind dann mit Bonnie zum Auto. Sie hopste zwar alleine hinein, aber ich merkte schnell, das Bonnie sich nicht wohl fühlte während der Fahrt. Ich blieb hinten sitzen und streichelte sie den ganzen Rückweg, der nur 1,5 Stunden dauerte. Ich hatte lahme Arme als wir zuhause ankamen.

Gegen 19 Uhr sind wir zuhause angekommen. Bonnie wurde gleich aus dem Auto gelassen und dann haben wir sie erst einmal vor der Tür auf der Wiese ihr „Geschäft“ verrichten lassen. Dann sind wir rein ins Haus. Ich hatte Bonnie vorher schon einen Platz fertig gemacht zu dem ich sie als erstes brachte. Sie hat Futter und Wasser genommen und sich alles angeguckt. Die Treppe zum Keller machte ihr mächtig Angst, sie wollte zuerst gar nicht daran vorbeigehen.

Bonnie hat ein Zuhause gefunden

Bonnie hat ein Zuhause gefunden

Wir haben den Abend noch mit einem Spaziergang und etwas Fernsehen ausklingen lassen. Bonnie lag nach dem Spaziergang bei uns im Wohnzimmer am Sofa und hat sich lang ausgestreckt. Sie war zuhause!
Irgendwann sind Frank und ich in die erste Etage gegangen zum schlafen. Bonnie sollte unten im Erdgeschoss bleiben. Zum einen reicht eine Etage mit Hundehaaren, zum anderen soll sie ja unten auch das Haus bewachen. Ihr schien das aber auch Recht zu sein, denn sie zog sich auf ihren zugewiesenen Platz zurück und drehte sich mit der dort liegenden Decke ein richtiges Schlafnest.

Bonnie hat die Nacht ruhig verbracht, ich allerdings nicht. Hab mich zwischen 23 und 5 Uhr hin und her gewälzt weil ich immer an Bonnie denken musste. Um 5 Uhr hat mich nichts mehr gehalten und ich bin runter zu ihr. Sie lag ausgebreitet auf ihrer Decke und schlief fest. Als sie mich sah, grunzte sie zufrieden und erhob sich mit wackelndem Hinterteil.

Spaziergang, Bonnie erkundet die Umgebung

Spaziergang, Bonnie erkundet die Umgebung

An diesem Tag (25.10) hatte mein Mann Geburtstag und es waren 10 Familienmitglieder mit einem Kleinkind und einem kleineren Welpen da. Bonnie war zu fast allen lieb, meinen Enkel (19 Monate) hat sie zweimal angewufft. Nur kurz, aber so ne Stimme hat schon was Furchterregendes. Alle anderen Menschen und der andere Hund wurden bespielt und zum Kuscheln und Streicheln “gezwungen”.

Wenn Bonnie müde wurde, ging sie auf ihren Platz und hat 10 Min. geschlafen. Dann kam sie wieder raus und hat weiter gemacht. Mein Mann und ich sind richtig vernarrt in sie. Wenn sie mit einem anderen Gast mal in den Garten ging, hat sie vorher immer geguckt wo wir sind. Wenn das zu weit weg war, kam sie zurück. Sie ist sich wirklich sicher, wer sie aus dem Tierheim geholt hat, das merkt man ihr wirklich an und das zeigt sie sehr deutlich.

Heute Morgen als ein Freund die Zeitung brachte hat sie trotz Angst vor der Kellertreppe, den Mut zusammengenommen, ist gesittet daran vorbei gegangen und hat zweimal laut gewufft und damit ihrem Wachauftrag erfüllt. 🙂

Bonnie geht zwar nicht bei Fuß, aber sie reagiert auf kleine Stupser mit der Leine und kommt dichter. Pferde bekommen ebenfalls ein Wuff dann ist gut. Sie liegt grad wieder vor unserer Sofaecke und pennt. Der Tag hat sie auch geschafft.

Nächste Woche werde ich mit ihr in die Tierklinik fahren und sie einmal durchchecken lassen. Das eine Ohr ist nicht so ganz OK, und sie lässt mich nicht richtig gucken. Außerdem will ich sie einmal wiegen und röntgen lassen, ob ihr Skelett keinen Schaden von dieser miesen Behandlung bekommen hat.

Wir haben das eine Ende des Wohnzimmers was durch einen Raumteiler optisch etwas abgetrennt ist, nun als Hundeschlafzimmer auserkoren. Dieser Raum wird an der Wand PVC bekommen und einen zweiten Teppich obendrauf, der bei Bedarf (Dreck) mal gewechselt werden kann. Bonnie liebt diesen Platz, weil sie alles in der Küche und im Wohnzimmer sehen kann. Da ist auch genug Platz für einen Weiteren Bernhardiner. 🙂
Bonnie mangelt es absolut nicht an Selbstbewusstsein und mein Mann und ich denken dass sie sich sehr über einen weiteren Hund freuen würde. Also ein Artgenosse rückt näher. Bonnie wird lernen müssen uns zu teilen. Dafür sind sie dann zu zweit und können spielen und sich putzen. Je länger wir warten umso schwerer wird ihr das Teilen dann fallen.

Die Suche beginnt

Wir hatten immer Hunde. Soweit ich zurückdenken kann, war immer wenigstens ein Hund im Hause.

Teddy und Marry

Teddy und Marry

Nun war es still. Mary und Teddy haben uns verlassen. Beide hatten Sie Krebs. Am 23 März 2008 verließ uns Teddy(li) und am 10. Oktober 2008 mussten wir unsere Mary(re) verabschieden. Es war grauenhaft nach Hause zu kommen und ein leeres Haus zu finden. Keiner bellte und begrüßte uns.

Schon im Auto auf der Rückfahrt von der Tierklinik war klar, es musste ein neuer Hund her.

In den kommenden Tagen bin ich im Internet unterwegs gewesen. Ich habe zuerst das Tierheim Süderstraße in Hamburg gesucht. Dort haben wir bereits einen Hund und Katzen geholt. Die kennen Ihre Tiere sehr genau dort.

Es gab einen Problemhund mit Namen Pluto der mich anguckte und den ich haben wollte. Auf Nachfragen per Mail im Tierheim, bekam ich erst einmal keine Antwort. Zwei Tage später rief ich dort an und teilte mein Ansinnen mit. Ich wollte nur gerne wissen wie er sich auf Katzen versteht. Hilfe oder Antworten bekam ich jedoch trotz mehrerer Anfragen nicht.

Ich sollte jemanden vom Tierschutzverein bitten, uns und unser Haus einmal zu begutachten und dann das Formular mitbringen. Auf meine Bitte mir dieses Formular einst einmal per Fax zu senden, kam bis heute keine Reaktion.

Somit machte ich mich weiter auf die Suche. Ein großer Hund sollte es sein. Wir haben ein großes Grundstück und ein großes Haus zu bewachen, keine Kinder, nur einen Kater der hier der King ist und den der oder die Hunde respektieren müssen.

Bei meiner Suche stieß ich auf die Seite von Bernhardiner in Not.

Dort fand ich unter den Geschichten der Fundhunde sehr viel Elend und ich habe wirklich sehr viel geweint. Jeden Abend habe ich meinem Mann Frank von meinen „Funden im Netz“ erzählt. Schließlich fand ich auch das Bernhardiner Forum, in dem viel Wissenswertes über Bernhardiner geschrieben wurde.

Ich habe mich dort angemeldet und bin auch dort in der Rubrik „Bernhardiner sucht neues Zuhause“ hängengeblieben.

Unter dem Titel „Die arme Bonnie, es ist kaum zu glauben“ fand ich einen Link mit folgendem Text:

Bonnie
Fortnahme – Rettung in letzter Minute vor der Einschläferung

Rasse: Bernhardiner
Alter: wahrscheinlich viel jünger
als sie aussieht
Größe: 75 cm
Geschl.: weiblich, kastriert (?)

Bonnie sollte wegen Aggressivität eingeschläfert werden. Ihre ‘Besitzer’ sperrten sie in die Waschküche, ca. 4 qm groß, das Fenster mit einem Brett weitgehend verdunkelt, damit sie nicht hinaus schauen und bellen konnte.

Bei einer Hausbesichtigung auf die Hündin aufmerksam gewordene Tierfreunde ließen nicht locker, bis sie die Hündin mitnehmen und vor dem Tode retten konnten.

(Sie soll früher einmal als Pony für Kinder ‘verwendet’ worden sein!)

Bonnie, ein nur noch von Haut ummanteltes Gerippe, zeigt sich hier als verschmuste und freundliche Hündin mit einem unbändigen Lebenswillen.

Bis sich ihr geschundener Körper erholt hat, wird es eine Weile dauern. Nun ist sie aber erst einmal in Sicherheit und hat ein warmes, kuscheliges Plätzchen, bekommt ausreichend Futter und wird medizinisch versorgt.

Über Ihre Unterstützung, vielleicht in Form einer Patenschaft oder der Übernahme von Tierarztkosten, würden wir uns im Namen von Bonnie sehr freuen. Möglicherweise wären Sie ja auch bereit, diese bezaubernde ältere Dame bei sich aufzunehmen und zu pflegen?!

Übrigens: der Tatort befindet sich hier in Norddeutschland, nicht irgendwo in südlichen Gefilden!!!!!

17.9.2008:
Bonnie springt wie ein junges Fohlen über die Wiesen und könnte schon als ‘fettleibig’ bezeichnet werden, wenigstens verglichen mit ihrem anfänglichen Zustand…

und diesen Bildern:

Darf ich vorstellen: Bernhardiner Hündin Bonnie

Darf ich vorstellen: Bernhardiner Hündin Bonnie

Nur noch Haut und Knochen

Nur noch Haut und Knochen

Schau euch diese Krallen an

Schau euch diese Krallen an

Jeder halbwegs mitfühlende Mensch kann sich vorstellen was in mir da vorging. Dazu kam, dass unsere erste Hündin, die mein Mann und ich uns gemeinsam anschafften, auch Bonny hieß. Somit war das Schicksal von diesem Tier besiegelt.

Am 20. Oktober 2008 habe ich mit dem Tierheim in Brinkum, bei Bremen, Kontakt aufgenommen und mich nach Bonnie erkundigt. Herr Kirchhoff vom Tierheim hatte mit mir einen Mailwechsel, in dem ich von unserer familiären und häuslichen Situation berichtete und er mir erzählte wie Bonnie auf Katzen und Kinder reagierte. Recht schnell sind wir überein gekommen, das Frank und ich am Freitag den 24. Oktober 2008 kommen um Bonnie abzuholen.

Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten läuft unter Wordpress 4244
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates