Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Archiv: November 2011

Barry der Rüpel

Nach dem Max gebissen wurde, konnte ich mit beiden keinen anderen Hunden mehr begegnen.  Ich fuhr fast ausschließlich mit dem Auto aus Langenlehsten raus, da ich kein Interesse an Stress hatte.

Im Winter 2011 spielte jedoch mein Auto nicht mit, und ich musste doch wieder zu Fuß aus dem Dorf gehen. Es war sehr kalt und bereits dunkel, so das ich beide Hunde an der Leine ließ, beide Hunde waren an einer Leine, an jedem Ende ein Hund. Die Hunde schnupperten hier und da und beide Hunde waren hinter mir, als im Dunkeln ein Fahrrad auf mich zu kam. Ich habe mich erschrocken und das nahmen Max und Barry zum Anlass, darauf zu zu preschen. Die Leine ging um mich herum und die Hunde rissen mich von den Füßen. Ich landete unsanft auf dem Asphalt und schlug mir das rechte Knie auf.

Auf dem Fahrrad saß ein alter Mann und daneben lief ein Schäferhund Rüde. Barry ging auf diesen Rüden los und bis ihm ins Packfell. Max stand nur daneben, aber Barry gebärdete sich wie toll und ich bekam ihn nicht von dem anderen Hund weg.

Frank kam gerade von der Arbeit und sah was da los war. er kam sofort mit dem Auto dazu, sprang raus und trennte die beiden Hunde. Barry benahm sich wie irre, so hatten wir ihn vorher nie gesehen. Es machte mir Angst.

Wir entschuldigten uns bei dem Herrn und ich bot sofort an, das meine Versicherung für die Tierarztkosten aufkommen würde. Es war mir so unangenehm, aber der alte Mann sagte das es sich nicht lohne bei dem Köter, was ich recht befremdlich fand.

Mehrmals bot ich dem Herrn an die Kosten zu übernehmen, oder einen Sack Hundefutter zu zahlen, als Wiedergutmachung. Aber er wollte nichts haben.

Neue Fotos 2011

Hier zeige ich euch einige neue Fotos unserer Rasselbande:

Barry beim Gras fressen.

Barry frisst Gras, sollte er Kuh werden?

Obwohl Barry gerne und viel Gras frisst, kotzt er danach nicht, es scheint ihm wirklich zu schmecken …
Wir machen uns immer einen Joke und sagen “Barry beißt ins Gras”.

Wir gehen mit Barry, Max und Lilly

Lilly ist die Hündin unserer Tochter Jennifer, und sie ist oft bei uns, wenn Jenny arbeiten muss.

Nach einem langen Gang sind alle drei erschöpft im Auto gelandet

Wir fahren meist einige Kilometer weg von Langenlehsten, weil wir dann in Ruhe laufen können, ohne Stress mit anderen Hunden zu bekommen.

Barry und Max sehen etwas interessantes.

Irgendetwas muss ja ihren Blick abgelenkt haben. Ich weiß heute nicht mehr was, aber es muss interessant gewesen sein …

Max wälzt sich für sein Leben gern im Sand

Wälzen ist für Max ein super Lebensgefühl, dabei geht es nicht um irgendwelche Gerüche auf denen er sich wälzt, nein, wenn es geht muss es richtig staubig trockener Sand sein. Danach ist nichts mehr weiß an ihm, alles sieht grau aus, und wehe er schüttelt sich vor einem in Windrichtung.

Max Marc und Barry

Dieses Bild ist zwar schon vom letzten Herbst, aber ich wollte es euch nicht vorenthalten. Der kleine Marc geht durch diese, für ihn riesigen, Hundeleiber und schiebt die Hunde bei Seite, als wären es Spielkameraden. Ohne Angst, bewegt er sich zwischen ihnen und die beiden Hunde ignorieren ihn überwiegend. Marc war zu diesem Zeitpunkt keine 4 Jahre alt.

Eingewachsene Kralle

Moin Moin Ihr Lieben,

gestern mussten wir mit unserem Max zum Tierarzt. Er hatte leider eine eingewachsene Kralle. Seine “Wolfskralle” hinten links, fing vorgestern an zu bluten und da sahen wir das erste Mal was dort passiert war. Die Kralle ist rund gewachsen und dann in den Ballen aus dem sie raus gewachsen ist, wieder hinein. Max lies sich nicht dort anfassen, und trotz mehrfacher Versuche bekamen wir die Kralle nicht gekürzt somit auch den eingewachsenen Teil nicht heraus.

Gestatten: Max, 3 Jahre alt, 70 kg und gaaaaaanz lieb

Also rief ich bei Dr. Armin Heer in Müssen an und war gestern Abend bei ihm. Max hat seine Spritze in der Praxis bekommen und dann sind wir beide zum Auto, das vor der Tür stand. Max ist im Auto friedlich eingeschlafen und nach 15 Minuten kam der Doktor und die Sprechstundenhilfe und haben im Bus die Kralle abgeschnitten. Ich fand es total super von dem Tierarzt, das er diese Mini OP im Bus machte und wir Max somit nicht aus der Praxis tragen mussten. Er wiegt jetzt 70 kg und das ist doch recht viel für einen Transport.

Es waren bestimmt 2,5 cm eingewachsen, und wir haben es nicht gemerkt. Ich habe mich echt geschämt, aber der Arzt sagte, dass es schnell passiert wenn Hunde einen nicht gut an die Pfoten lassen. Irgendwann achtet man nicht mehr drauf und vergisst zu gucken.

Wir haben jedoch Max auch daran gewöhnt das wir um seinen Popo kämmen und anfassen können, um ihm mal Gräser die er nicht alleine ausscheiden kann, abzunehmen, ich habe mir vorgenommen, das ich auch das Pfote begucken mit ihm üben will. Es muss doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht in den Griff bekommen sollten.

Max bekam nach erfolgter OP eine Aufwachspritze und ich habe mich auf den Weg nach Hause gemacht. Nach ca. 25 Minuten sind wir Zuhause angekommen. Zwischendurch hob Max bereits den Kopf und schnüffelte an seiner Pfote. Frank kam mir entgegen und öffnete die Tür. Max sprang sofort raus und „eierte“ Richtung Haustür. Er knurrte Frank immer wieder an, weil er wohl dachte dass er an seinem Zustand schuld war.

Frank blieb mit Max stehen, da er sich alleine kaum auf den Beinen halten konnte. Ich parkte schnell das Auto und kam auf die beiden zu. Max lehnte mit seinem Körper an Franks Beinen und knurrte auch mich an. Ich habe ihn einfach angesprochen und so getan als ob alles in Ordnung ist. Er beruhigte sich dann auch wieder.

Nachdem ich Barry drinnen ins Hundezimmer gebracht hatte, holte ich Frank und Max ins Haus. Max knurrte beim Laufen wieder, ich vermute mal dass ihm mächtig schwindelig war und er dachte dass wir ihm das gerade antun. Ich brachte ihn in das Wohnzimmer und sagte er solle Platz machen. Ich musste wie immer, den Befehl einige Male wiederholen, bevor Max seine Körperteile dazu brachte sich zu senken. Dann setzte ich mich neben ihn auf einen Stuhl und wartete bis er wieder eingeschlafen war.

Frank brachte mir einen Kaffee und ein Stück Kuchen, damit mir das Warten etwas versüßt wurde. Nach einer Weile wechselten wir uns ab, und Frank setzte sich zu Max, da er sonst immer mit mir aufstehen wollte. Ich ging in die Küche und machte Essen für Frank und Abendbrot für mich, deckte den Tisch und knuddelte zwischendurch mit Barry, der ja vom Hundezimmer immer zu uns ins Wohnzimmer gucken konnte und dem das gar nicht passte, das er ausgeschlossen wurde.

Als der Tisch gedeckt war und wir uns zum Essen setzten, rief ich Max zu mir, und er legte sich, immer noch mit leichten Koordinierungsschwierigkeiten vor das Sofa auf dem ich saß. Barry knurrte ein wenig und Max knurrte dabei zurück. Dann kehrte Ruhe ein, Max vorm Sofa und Barry 2 Meter im Hundezimmer schlafend.

Gegen 22:00 Uhr ließen wir die Hunde wieder zusammen. Beide gingen in den Garten und machten noch einmal ihr Gassi. Dann konnten wir auch ins Bett.

Heute Morgen ging es Max wieder gut. Er leckt auch kaum noch an dem Ballen, es tut wohl auch nicht mehr weh. Er hat bei unserem morgendlichen Gang auch rungetobt, als wäre nie etwas gewesen. Montag müssen wir noch einmal hin und eine weitere Antibiotikaspritze abholen, und eben auch die Rechnung bezahlen, ich bin mal gespannt, was eine Betäubung für 70 kg kostet …

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