Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Altweibersommer 2009

6,30 Uhr, zwei meiner Schlafgäste haben bereits das Haus Verlassen und die anderen beiden schliefen noch. Ich leinte Bonnie und Barry an und ging mit ihnen raus. Es war eine klare frische Luft, ich genieße die kühlen Morgenstunden bevor die Sommerliche Wärme mit den Tag vergrätzt würde.

Wir gingen ca. 100 Meter vom Haus entfernt, auf eine Wiese. Beide Hunde wurden abgeleint und Barry trabte erst einmal durchs hohe Gras mit der Nase am Boden. Bonnie schnüffelte auch in meiner Nähe und ich guckte mir die Wiese an.

Die Spinnweben auf der Wiese fangen den Tau ein

Die Spinnweben auf der Wiese fingen den Tau ein

Die Wiese war über und über mit Taubenetzten Spinnweben überseht.  Es war ein schönes Licht von der Sonne die durch die Bäume schimmerte. Den Bremsen, die hier sonst über einen herfallen, war es wohl noch zu kalt, ich blieb jedenfalls unbehelligt von ihren saug versuchen.

Barry stromerte durchs hohe Gras und durchs Unterholz. Auch wenn man ihn nicht sah, man hörte ihn, weil er alles niederwalzte wo er durch ging. Es knackte und knirschte unter seinen Füssen. Bonnie war aus Kräftemangel etwas gemächlicher, aber auch sie ging selten Drumherum, sondern eher mitten durch.

Die Morgensonne spiegelt sich in den teilweise verblühten Gräsern

Die Morgensonne spiegelte sich in den teilweise verblühten Gräsern

Alle drei genoßen wir unseren Spaziergang.  Selbst Bonnie, die oft nur widerwillig am Asphaltweg geht, bewegte sich ganz anders wenn wir hier auf dieser Wiese waren. Ich versuchte die Vogelstimmen zu zählen, aber es waren einfach zu viele. Das Konzert dieser Sänger war sagenhaft.

Die Sonne steht über diesem Maisfeld

Die Sonne steht über diesem Maisfeld

Die ganze Luft roch süßlich nach Mais. Am Ende der Wiese kam ein Sandweg und gegenüber eine zweite Wiese. Für Bonnie würde der Weg über beide Wiesen zuviel werden, aber Barry schnüffelte gerne noch etwas weiter. Meist ging ich mit beiden Hunden einige Meter auf die Wiese und während Barry schnüffelnd alles erkundete blieb ich mit Bonnie stehen, worauf sie sich recht schnell hinlegte und fröhlich auf dem Rasen wälzte.

Bonnie wälzt sich über den Rasen und "schubbert" mit ihrer Schnauze durch das Gras

Bonnie wälzte sich über den Rasen und "schubbert" mit ihrer Schnauze durch das Gras

Nachdem sie das ausgiebig gemacht hatte, riefen wir Barry zu uns damit wir gemeinsam den Heimweg antreten können. Barry ist meist klatschnass weil er durchs hohe Gras und die Maisfelder gestreift ist und dabei das Wasser auffing was um ihn herum an den Pflanzen hing. Fuß wäre jetzt nicht das Kommando meiner Wahl gewesen, da er sein nasses Fell sonst an meiner Hose abreiben würde und ich nachher ebenso Nass wäre wie er.

Barry ist klatschnass von der Wiese

Barry ist klatschnass von der Wiese

Bonnie ist auch etwas feucht von der Wiese

Bonnie ist auch etwas feucht von der Wiese

Nachdem ich meine Lieben um mich versammelt hatte, traten wir den Heimweg an. Über einen Asphaltweg ging es zurück.

Der Sommer neigte sich dem Ende zu, die Maisfelder waren “mannshoch” und die ersten Pilze wuchsen bereits. Selbst Steinpilze habe ich schon etliche gesammelt. Heute habe ich jedoch nur “unechte”, so nenne ich die die ich nicht kenne, gefunden.

Barrys persönliches Maislabyrinth

Barrys persönliches Maislabyrinth

Überall sprießen sie nun...

Überall sprießen sie nun...

Pilze, Pilze, Pilze

Pilze, Pilze, Pilze

Ca. 35 Minuten nachdem wir das Haus verlassen hatten, kamen wir am Ende der Straße an, wo ich Bonnie und Barry anleinen musste, damit sie nicht vor ein Auto laufen könnten. Kurz bevor wir zuhause eintrafen, sah ich dieses Schattenspiel.

Schattenspiele von uns. (Bonnie rechts)

Schattenspiele von uns. (Bonnie rechts)

Es war nichts Außergewöhnliches los, aber ich empfand diesen Morgen als etwas Besonderes und wollte diese Momente mit euch teilen. So einen schönen Start in den Tag wünsche ich jedem.

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