Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Berno/Fiete zieht ein

So sah ich Berno zum ersten Mal.

Fiete im Tierheim

Fiete im Tierheim

Er hieß “Berno” und saß im Tierheim Soltau/Tiegen.
Berno lebte als “Beethoven” vorher in einer Familie mit Kindern, wo er keinen eigenen Platz hatte, bei Menschen die von Hunden nichts verstanden. Als er nicht stubenrein wurde, hat man ihn im Hof angebunden, wo er sein Dasein fristete. Die Familie wurde des öfteren von einer Tierheimmitarbeiterin, die das Elend beobachtete, gebeten sich von dem Hund zu trennen, was sie jedoch nicht taten. Als es dann eines Tages ein Unwetter gab, und Beethoven auch bei ärgstem Hagel nicht reingeholt wurde, haben sie ihn mit der Polizei dort abgeholt und ins Tierheim gebracht. Dort wurde er Berno genannt.

Am Abend als Barry starb, guckte ich auf die Website von Bernhardiner in Not, und dachte erst an einen Sohn von Barry, so ähnlich war die Zeichnung auf dem ersten Blick. Unter Tränen schrieb ich spät Abends, im Bett sitzend, ab das Tierheim Soltau und fragte ob Berno noch zu haben ist. Ich glaubte nicht wirklich daran, aber ich musste fragen …

Am nächsten Tag erhielt ich eine Mail mit der Antwort das Berno noch da sei. Bis zum Abend wartete ich, bis ich Frank von dieser Möglichkeit erzählte. Frank war immer noch sehr traurig wegen Barry und vermutlich noch nicht bereit für einen anderen Hund. Aber ich, und ich brachte Frank dazu, darüber nachzudenken. Ich rief die Anzeigt des Tierheim Soltau auf unserem Tablet auf und hielt es ihm hin.

Frank sieht Berno das erste Mal

Frank sieht Berno das erste Mal

Frank guckte sich die Bilder lange an und las den dazugehörigen Text genau. Er fand ihn auch sehr hübsch und guckte mich fragend an. Ich sagte ihm das ein neues “Hundefell” am besten unsere Tränen um Barry trocknen kann. Immer noch sehr traurig stimmte Frank zu.

Es gingen einige Mails vom Tierheim und mir hin und her, ich schrieb ein wenig über unsere Erfahrungen mit Bernhardinern, und schickte auch den Link zu diesem Blog. Am 23. Juni Holte ich Frank in Tiefstaak ab, wo er beruflich zu tun hatte, und wir fuhren wir zusammen nach Soltau um uns Berno anzugucken und ihn auch mit nach Langenlehsten zu nehmen.

Wir verliebten uns beide in diesen munteren Burschen und Berno zeigte auch keine Angst vor Frank. Berno war zusammen mit Spikey, einem anderen Hund in einem großen Auslauf. Beide kamen sofort zu uns und nahmen unkompliziert unsere Leckerlis. Wir unterschrieben einen Probewohnenvertrag und vereinbarten einen Besuchstermin eine Woche später. Dann zogen wir zusammen mit Berno von dannen.

Ich brachte Frank wieder nach Tiefstaak zurück und fuhr mit Berno nach Hause. Dort angekommen schnüffelte er sich durch das ganze Haus. Dabei “arbeitete” er sich auch die Treppe hoch in den ersten Stock, wo unsere Schlaf und Gästezimmer liegen. Er sollte ja auch sein Zuhause kennen lernen. Was ich jedoch nicht bedacht habe, Berno konnte keine Treppen steigen. Jedenfalls nicht runter …

Nun stand er da oben und fiepte weil er nicht mehr alleine sein wollte. Ich traute mich nicht die 32 kg Hund die Treppe runter zu tragen, also ging ich zu ihm nach oben damit er nicht alleine war, machten den Fernseher an und wartete auf Frank, der sollte gegen 16,30 Uhr Zuhause sein.

Berno in Langenlehsten

Berno in Langenlehsten

Berno gefiel das recht gut, und er aalte sich lang und breit vor unserem Bett.

Nach einiger Zeit machte ich mir ein bisschen Gedanken, ob Berno mal musste. Gegen 16 Uhr rief Frank an, er musste noch einmal zu einer anderen Baustelle, er kommt später …
Es ist echt wie verhext, immer wenn ich ihn brauche und Zuhause auf ihn warte, muss er länger arbeiten.

Na gut, Berno musste runter. Ich versuchte Berno zu locken, ich nahm ihn am Halsband und wollte einfach losgehen als sei es das normalste der Welt. Berno war anderer Meinung. Mit fiel ein, das ich noch Wiener Würstchen im Kühlschrank hatte die er mochte, also legte ich kleine Stückchen auf die Treppenstufen um ihn zu locken. Es funktionierte nach langem Zögern bedingt. Berno kam die die Hälfte der Treppe runtergelaufen/runtergeutscht. Dann kriegte er Panik und versteifte. Ich griff mir die steifen 32 kg und schlich mit dem Hintern an dem Geländer vorsichtig runter.

Berno und ich waren fix und fertig als wir unten an kamen. Er ging mit mir in den Garten und machte seine Geschäfte. Ich stelle unten ein Türgitter vor die Treppe, das Berno nicht noch einmal hoch läuft.

Im Laufe des Nachmittags probierte ich die Namen Beethoven und Berno aus, der Hund reagierte auf keinen der beiden Namen, also überlegte ich wie er heißen könnt. Namen mit i kommen bei Hunden ja immer gut an. Ich probierte so das eine oder andere aus, war aber nicht zufrieden. Wenn ich mich zurück erinnere, das hat es wohl zwei Tage gedauert, bis er seinen Namen Fiete bekam.

Die Geschichte dazu: Unsere jüngste Tochter Katharina solle Fiete heißen, wenn sie ein Junge geworden wäre. Die ganze Familie wünschte sich ein Mädchen …

Egal, ich fand den Namen immer schon gut, und Fiete reagierte recht schnell darauf. Fiete war nun ein Teil der Familie Kohn!

Fiete ist angekommen, hier liegt er im Wohnzimmer vor dem Sofa

Fiete ist angekommen, hier liegt er im Wohnzimmer vor dem Sofa

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