Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Tag: Bonnie

Gesichter von Bonnie

Ich weiß das jeder seinen Hund immer am tollsten findet und evt. nerve ich den einen oder anderen auch damit, aber es wird ja niemand gezwungen hier reinzugucken. :-))

Mir ist mal aufgefallen das Bonnie im Gegensatz zu Barry,  viel mehr Mimik hat. Das habe ich nun mal aus den Fotos extrahiert und hier zusammengefasst. Viel Vergnügen.

Hoffentlich wächst das Lekkerli bald rüber...

Hoffentlich wächst das Lekkerli bald rüber...

Wer da?

Wer da?

Ich seh Dich!

Ich seh Dich!

Sieht lecker aus *schmatz*

Sieht lecker aus *schmatz*

Geh mir vom Pelz...

Geh mir vom Pelz...

Genießen muss man können

Genießen muss man können

Ich weiß nicht ob das so richtig ist...

Ich weiß nicht ob das so richtig ist...

Das passt mir nicht!

Das passt mir nicht!

Sie ist eine alte Dame, aber sie nutzt dieses Status auch gewinnbringend für sich.

Mit Frauchen heulen bringt Spaß

Mit Frauchen heulen bringt Spaß

Virus Bernhardiner?

Bericht nach der ersten Woche mit Bonnie

Heute Morgen habe ich bis kurz nach sieben geschlafen, das was für meine Verhältnisse bereits lange. Ich hab mir meine Sachen zusammengesucht und bin ich Schlafanzug zu Bonnie runter. Also wenn die Begrüßung weiter um diesen Faktor steigt, dann werden wir demnächst eine Party hier jeden Morgen haben. 🙂

Ein „Gewackel“ und Geheule (von Bonnie) vor Glück. Und ich hab sie mit ganzem Körpereinsatz auch geknuddelt und ihr immer gesagt wie lieb ich sie habe und wie ich mich freue sie hier zu haben. Dann hab ich mich frisch gemacht und bin mit ihr raus gegangen. Es war ein Sonnenaufgang der grandiosen Art in den wir gelaufen sind.

Bonnie geht wunderbar an der Leine. Ich habe aber bemerkt wenn ich immer mit ihr rede, wie es nun mal meine Art ist, dann guckt sie mich immer an, läuft immer von rechts nach links und kommt nicht zum schnüffeln und zum Gassi machen. Wenn ich ruhig bin, dann konzentriert sich sie auf ihre Nase statt auf die Ohren und schnüffelt die Wegränder ab. Also schafft es dieser Hund, mich zum still sein zu überreden.

Ich bin so stolz, die Liebe und das Vertrauen eines so großen und schönen Tieres erringen zu können, das ist ein Gefühl was ich gar nicht in Worte fassen kann. (Da sind mir doch eben glatt die Tränen aus den Augen gekullert)

Hunger!

Hunger!

Der eine oder andere Bericht im Bernhardiner Forum kam mir manches Mal doch recht emotional vor, aber das ist vermutlich etwas, was diese großen schönen Tiere in einem Auslösen. Ich bin jedenfalls von diesem „Virus“ Bernhardiner infiziert. Ich weiß gar nicht mehr wie ich vorher ohne Leben konnte. Wer will schon einen sauberen Flur, was ist schon ein sandiges Wohnzimmer, wenn man so viel Liebe bekommt?

Dreck tut nicht weh, aber ein springender, lachender, wälzender, heulender, Kopf an seinen Menschen drückender Bernhardiner, macht einfach glücklich.

Bonnie genießt unsere Ausflüge

Bonnie genießt unsere Ausflüge

Nachtrag am 10.9.09 Link zum Bernhardiner Forum entfernt, da dieses Forum auf Grund ihres Handelns nicht mehr zu meinen Favorisierten Seiten gehört und ich es deshalb nicht weiter empfehlen möchte.

Die Suche beginnt

Wir hatten immer Hunde. Soweit ich zurückdenken kann, war immer wenigstens ein Hund im Hause.

Teddy und Marry

Teddy und Marry

Nun war es still. Mary und Teddy haben uns verlassen. Beide hatten Sie Krebs. Am 23 März 2008 verließ uns Teddy(li) und am 10. Oktober 2008 mussten wir unsere Mary(re) verabschieden. Es war grauenhaft nach Hause zu kommen und ein leeres Haus zu finden. Keiner bellte und begrüßte uns.

Schon im Auto auf der Rückfahrt von der Tierklinik war klar, es musste ein neuer Hund her.

In den kommenden Tagen bin ich im Internet unterwegs gewesen. Ich habe zuerst das Tierheim Süderstraße in Hamburg gesucht. Dort haben wir bereits einen Hund und Katzen geholt. Die kennen Ihre Tiere sehr genau dort.

Es gab einen Problemhund mit Namen Pluto der mich anguckte und den ich haben wollte. Auf Nachfragen per Mail im Tierheim, bekam ich erst einmal keine Antwort. Zwei Tage später rief ich dort an und teilte mein Ansinnen mit. Ich wollte nur gerne wissen wie er sich auf Katzen versteht. Hilfe oder Antworten bekam ich jedoch trotz mehrerer Anfragen nicht.

Ich sollte jemanden vom Tierschutzverein bitten, uns und unser Haus einmal zu begutachten und dann das Formular mitbringen. Auf meine Bitte mir dieses Formular einst einmal per Fax zu senden, kam bis heute keine Reaktion.

Somit machte ich mich weiter auf die Suche. Ein großer Hund sollte es sein. Wir haben ein großes Grundstück und ein großes Haus zu bewachen, keine Kinder, nur einen Kater der hier der King ist und den der oder die Hunde respektieren müssen.

Bei meiner Suche stieß ich auf die Seite von Bernhardiner in Not.

Dort fand ich unter den Geschichten der Fundhunde sehr viel Elend und ich habe wirklich sehr viel geweint. Jeden Abend habe ich meinem Mann Frank von meinen „Funden im Netz“ erzählt. Schließlich fand ich auch das Bernhardiner Forum, in dem viel Wissenswertes über Bernhardiner geschrieben wurde.

Ich habe mich dort angemeldet und bin auch dort in der Rubrik „Bernhardiner sucht neues Zuhause“ hängengeblieben.

Unter dem Titel „Die arme Bonnie, es ist kaum zu glauben“ fand ich einen Link mit folgendem Text:

Bonnie
Fortnahme – Rettung in letzter Minute vor der Einschläferung

Rasse: Bernhardiner
Alter: wahrscheinlich viel jünger
als sie aussieht
Größe: 75 cm
Geschl.: weiblich, kastriert (?)

Bonnie sollte wegen Aggressivität eingeschläfert werden. Ihre ‘Besitzer’ sperrten sie in die Waschküche, ca. 4 qm groß, das Fenster mit einem Brett weitgehend verdunkelt, damit sie nicht hinaus schauen und bellen konnte.

Bei einer Hausbesichtigung auf die Hündin aufmerksam gewordene Tierfreunde ließen nicht locker, bis sie die Hündin mitnehmen und vor dem Tode retten konnten.

(Sie soll früher einmal als Pony für Kinder ‘verwendet’ worden sein!)

Bonnie, ein nur noch von Haut ummanteltes Gerippe, zeigt sich hier als verschmuste und freundliche Hündin mit einem unbändigen Lebenswillen.

Bis sich ihr geschundener Körper erholt hat, wird es eine Weile dauern. Nun ist sie aber erst einmal in Sicherheit und hat ein warmes, kuscheliges Plätzchen, bekommt ausreichend Futter und wird medizinisch versorgt.

Über Ihre Unterstützung, vielleicht in Form einer Patenschaft oder der Übernahme von Tierarztkosten, würden wir uns im Namen von Bonnie sehr freuen. Möglicherweise wären Sie ja auch bereit, diese bezaubernde ältere Dame bei sich aufzunehmen und zu pflegen?!

Übrigens: der Tatort befindet sich hier in Norddeutschland, nicht irgendwo in südlichen Gefilden!!!!!

17.9.2008:
Bonnie springt wie ein junges Fohlen über die Wiesen und könnte schon als ‘fettleibig’ bezeichnet werden, wenigstens verglichen mit ihrem anfänglichen Zustand…

und diesen Bildern:

Darf ich vorstellen: Bernhardiner Hündin Bonnie

Darf ich vorstellen: Bernhardiner Hündin Bonnie

Nur noch Haut und Knochen

Nur noch Haut und Knochen

Schau euch diese Krallen an

Schau euch diese Krallen an

Jeder halbwegs mitfühlende Mensch kann sich vorstellen was in mir da vorging. Dazu kam, dass unsere erste Hündin, die mein Mann und ich uns gemeinsam anschafften, auch Bonny hieß. Somit war das Schicksal von diesem Tier besiegelt.

Am 20. Oktober 2008 habe ich mit dem Tierheim in Brinkum, bei Bremen, Kontakt aufgenommen und mich nach Bonnie erkundigt. Herr Kirchhoff vom Tierheim hatte mit mir einen Mailwechsel, in dem ich von unserer familiären und häuslichen Situation berichtete und er mir erzählte wie Bonnie auf Katzen und Kinder reagierte. Recht schnell sind wir überein gekommen, das Frank und ich am Freitag den 24. Oktober 2008 kommen um Bonnie abzuholen.

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