Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Tag: Leismann

Barry zieht ein

Die Fahrt nach Tholey – Hasborn war absolut ein Desaster. Wir hatten keine Karte mit und man hatte vergessen uns zu sagen dass auf der gleichen Autobahn eine andere Abfahrt Hasborn heißt. Dann haben wir an einem Autobahnkreuz die falsche Abfahrt genommen und ich habe uns mit meinem Blackberry, über die Dörfer zur Abfahrt Hasborn geführt.

Nun ist das Display auf dem Blackberry zwar recht groß, aber um einen Überblick auf einer Landkarte zu haben, doch etwas klein. Somit entging mir das es nicht Tholey – Hasborn, sondern nur Hasborn heißt und ca. 100 km vor unserem Ziel war.

Nachdem wir mit Frau Leismann (da wartete Barry auf uns) telefoniert hatten, klärte sich das Problem und wir haben die letzten 100 km dann auch zügig abgerissen und dann auch recht schnell das Haus gefunden. Ein sehr großes Haus, direkt an der Hauptstraße und an einem Hang. Das Haus hatte mehrere Etagen und auch an mehreren Etagen eine Terrasse und einen Auslauf für diverse Hunde.

Barry und Gino werden von mir gestreichelt

Barry und Gino werden von mir gestreichelt

Frau Leismann und ein Herr begrüßten und, und ließen Barry auf uns los. Er freute sich mächtig auf Besuch und versuchte einem die Finger zu kauen und an den Klamotten zu nagen und zu ziehen. Ab und an mussten Frank und ich ihn zurechtweisen, aber es war eine Freude diesen Hund kennen zu lernen.

Außerdem stank Barry wie ein Iltis, aber Frank war gleich verliebt. Mir ging es auch nicht anderes, der Hund war, nein ist, ein richtiger „Charmebolzen“.

Auch wenn er stinkt, knuddeln musste sein...

Auch wenn er stinkt, knuddeln musste sein...

Barry und Gino toben sich aus

Barry und Gino toben sich aus

Mit dem Dobermann Gino tobte Barry bis beiden die Zunge fast auf dem Boden hing. Das war uns natürlich sehr recht, weil wir ja einen langen Rückweg hatten und Barry noch lange im Auto sitzen musste. Es wurde noch ein Kaufvertrag geschrieben und das Geld wechselte seinen Besitzer. Dann haben wir uns von allen verabschiedet und ca. 15,30 Uhr den Heimweg angetreten.

Um 16,40 Uhr schrieb ich über meinen Blackberry im Forum:

Wir sitzen mit Barry Im Auto und haben die ersten 200 km hinter uns. Er schläft ganz friedlich.

Nach 300 km haben wir eine Pause gemacht und einen Kaffee getrunken. Barry war der Star auf dem Rastplatz. Im Restaurant haben sie alle gestrahlt und nach seinem Namen gefragt. Er fand es toll im Mittelpunkt zu stehen. Dann sind wir die nächsten 450 km durch gefahren und Barry hat bis auf zweimal zu gucken, die ganze Zeit geschlafen.

Gegen 21,00 Uhr sind wir Zuhause in Langenlehsten eingetrudelt. Mir tat jeder Knochen im Leib weh und ich war froh die Beine vertreten zu können. 1550 km hin und zurück sind wir in einem Rutsch gefahren. Es war wirklich eine Gewalttour, die wir in dieser Form so schnell nicht wiederholen würden.

Ich ging hinein und holte Bonnie, die sich naturgemäß erst einmal über mich freuen musste. Dann bin ich mit Bonnie an der Leine vor die Tür gegangen und Frank hat in der Zwischenzeit Barry aus dem Auto geholt. Auf der Wiese vor der Tür haben die beiden sich das erste Mal beschnuppert und beide schnell das „kleine Geschäft“ erledigt.

Wir haben dann noch eine kleine Runde gedreht und sind dann nach Hause gegangen mit beiden Hunden. Nun hatten wir zwei „Knuddelbären“ und waren stolz wie Oskar. 🙂

Am nächsten Tag, nachdem Bonnie und Barry gebadet wurden, rochen sie auch wie “unsere Hunde” und ich knuddel sie mehrmals täglich bis sie genussvoll zu Boden sinken. Jeden Morgen ist “Knuddelparty” wenn mein Mann von oben aus dem Bett nach unten kommt, ebenso wenn mein Mann von der Arbeit kommt.

Dann begrüßt er erst mal Barry weil der an der Tür im Weg liegt. Dann komm ich, weil ich zu ihm an die Tür komme. Bonnie wird dann wach von dem Theater und kommt auch dazu. Dann knuddeln wir alle vier miteinander. Bonnie grunzt dann immer wie ein Schwein. Zum kichern schön.

Bonnie und Barry haben nun beide das gleiche Schicksal: Lebenslänglich bei uns im Haus!

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