Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Tag: Tierarzt

Eingewachsene Kralle

Moin Moin Ihr Lieben,

gestern mussten wir mit unserem Max zum Tierarzt. Er hatte leider eine eingewachsene Kralle. Seine “Wolfskralle” hinten links, fing vorgestern an zu bluten und da sahen wir das erste Mal was dort passiert war. Die Kralle ist rund gewachsen und dann in den Ballen aus dem sie raus gewachsen ist, wieder hinein. Max lies sich nicht dort anfassen, und trotz mehrfacher Versuche bekamen wir die Kralle nicht gekürzt somit auch den eingewachsenen Teil nicht heraus.

Gestatten: Max, 3 Jahre alt, 70 kg und gaaaaaanz lieb

Also rief ich bei Dr. Armin Heer in Müssen an und war gestern Abend bei ihm. Max hat seine Spritze in der Praxis bekommen und dann sind wir beide zum Auto, das vor der Tür stand. Max ist im Auto friedlich eingeschlafen und nach 15 Minuten kam der Doktor und die Sprechstundenhilfe und haben im Bus die Kralle abgeschnitten. Ich fand es total super von dem Tierarzt, das er diese Mini OP im Bus machte und wir Max somit nicht aus der Praxis tragen mussten. Er wiegt jetzt 70 kg und das ist doch recht viel für einen Transport.

Es waren bestimmt 2,5 cm eingewachsen, und wir haben es nicht gemerkt. Ich habe mich echt geschämt, aber der Arzt sagte, dass es schnell passiert wenn Hunde einen nicht gut an die Pfoten lassen. Irgendwann achtet man nicht mehr drauf und vergisst zu gucken.

Wir haben jedoch Max auch daran gewöhnt das wir um seinen Popo kämmen und anfassen können, um ihm mal Gräser die er nicht alleine ausscheiden kann, abzunehmen, ich habe mir vorgenommen, das ich auch das Pfote begucken mit ihm üben will. Es muss doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht in den Griff bekommen sollten.

Max bekam nach erfolgter OP eine Aufwachspritze und ich habe mich auf den Weg nach Hause gemacht. Nach ca. 25 Minuten sind wir Zuhause angekommen. Zwischendurch hob Max bereits den Kopf und schnüffelte an seiner Pfote. Frank kam mir entgegen und öffnete die Tür. Max sprang sofort raus und „eierte“ Richtung Haustür. Er knurrte Frank immer wieder an, weil er wohl dachte dass er an seinem Zustand schuld war.

Frank blieb mit Max stehen, da er sich alleine kaum auf den Beinen halten konnte. Ich parkte schnell das Auto und kam auf die beiden zu. Max lehnte mit seinem Körper an Franks Beinen und knurrte auch mich an. Ich habe ihn einfach angesprochen und so getan als ob alles in Ordnung ist. Er beruhigte sich dann auch wieder.

Nachdem ich Barry drinnen ins Hundezimmer gebracht hatte, holte ich Frank und Max ins Haus. Max knurrte beim Laufen wieder, ich vermute mal dass ihm mächtig schwindelig war und er dachte dass wir ihm das gerade antun. Ich brachte ihn in das Wohnzimmer und sagte er solle Platz machen. Ich musste wie immer, den Befehl einige Male wiederholen, bevor Max seine Körperteile dazu brachte sich zu senken. Dann setzte ich mich neben ihn auf einen Stuhl und wartete bis er wieder eingeschlafen war.

Frank brachte mir einen Kaffee und ein Stück Kuchen, damit mir das Warten etwas versüßt wurde. Nach einer Weile wechselten wir uns ab, und Frank setzte sich zu Max, da er sonst immer mit mir aufstehen wollte. Ich ging in die Küche und machte Essen für Frank und Abendbrot für mich, deckte den Tisch und knuddelte zwischendurch mit Barry, der ja vom Hundezimmer immer zu uns ins Wohnzimmer gucken konnte und dem das gar nicht passte, das er ausgeschlossen wurde.

Als der Tisch gedeckt war und wir uns zum Essen setzten, rief ich Max zu mir, und er legte sich, immer noch mit leichten Koordinierungsschwierigkeiten vor das Sofa auf dem ich saß. Barry knurrte ein wenig und Max knurrte dabei zurück. Dann kehrte Ruhe ein, Max vorm Sofa und Barry 2 Meter im Hundezimmer schlafend.

Gegen 22:00 Uhr ließen wir die Hunde wieder zusammen. Beide gingen in den Garten und machten noch einmal ihr Gassi. Dann konnten wir auch ins Bett.

Heute Morgen ging es Max wieder gut. Er leckt auch kaum noch an dem Ballen, es tut wohl auch nicht mehr weh. Er hat bei unserem morgendlichen Gang auch rungetobt, als wäre nie etwas gewesen. Montag müssen wir noch einmal hin und eine weitere Antibiotikaspritze abholen, und eben auch die Rechnung bezahlen, ich bin mal gespannt, was eine Betäubung für 70 kg kostet …

Bonnie hat uns verlassen

Heute Morgen bin ich wie immer um 5,30 Uhr aufgestanden. Ich bin die Treppe runter gegangen um die Hunde zu begrüßen. Beide standen sie da und freuten sich. Bonnie wie immer etwas ruhiger als Barry und sichtlich genervt von seinem wilden rumgehüpfe.

Dann habe ich die Küchentür geöffnet und beide Hunde raus gelassen. Barry ist losgeflitzt und Bonnie ging wackelig wie immer auf die Wiese. Ich habe meinem Mann sein Frühstück gemacht und ihn verabschiedet, anschließend unseren Gast geweckt und begonnen den Geschirrspüler zu leeren.  Ab und zu habe ich aus dem Fenster gesehen und nach einer Weile Bonnie vermisst.

Ich habe im Garten gesucht und sie an einer Stelle gefunden, wo sie sonst nie liegt, weil Barry und Bonnie dort ihr großes Geschäft erledigen. Sie ist dort vermutlich zusammengebrochen und kam nicht mehr hoch. Ich habe versucht sie zu locken und als nichts klappte, sie mit sanfter Gewallt hinten hoch gehoben, wobei sie etwas gewinselt hatte, und sie nach vorne zur Terrasse gebracht, wo ich sie sehen konnte. Sie konnte sich kaum auf den Beinen halten und ist als ich sie loslies sofort zusammen gesackt.

Ich bin dann rein und habe ihre Rimadyl Tabletten geholt. Sie wollte diese jedoch nicht nehmen, was sie sonst recht gerne tat. Ich testete dann noch einmal mit einem Frolic, und als sie den auch nicht fressen wollte und mich nur traurig angeguckt hatte, da wusste ich was die Uhr geschlagen hatte.

Bonnie deren Lebensinhalt das Fressen und das Knuddeln war, wollte oder konnte nichts mehr fressen und wurde steif wenn man sie treichelte. Ich habe erst einmal bitterlich geweint und ihr dann gesagt das ich ihr helfen werde, sie soll nicht leiden. Nach einigen weiteren vorsichtigen Streicheleinheiten auf ihrem Kopf, bin ich dann zum Telefon und habe um 6,50 Uhr unseren Tierarzt angerufen. Er versprach so bald wie möglich zu kommen.

In der Zwischenzeit habe ich das Frühstück für das Ehepaar Krause gemacht, welches bei uns übernachtet hatte. Dabei habe ich im Hundezimmer einen Berg ausgekotztes Futter gefunden. Bonnie hatte in der Nacht auch noch gespuckt.

Barry und Bonnie lagen beide in Garten und ich war froh das es noch nicht so warm war. Heute sollten wir 35 Grad bekommen, der heißeste Tag des Jahres….
Bonnie quälte sich noch einmal zum Wassereimer der immer für die Hunde auf der Terrasse steht und legte sich direkt daneben. Als alle Gäste das Haus verlassen haben und wir alleine waren, trudelte auch der Tierarzt ein.

Bonnie kam aus dem Garten in den Flur gehumpelt und knurrte und bellte die Tierarzt an. Sie hatte sogar eine Bürste. Sie musste auf ihr Frauchen aufpassen, egal wie schlecht es ihr ging.

Ich sperrte Barry ein der sich vor Freude über unseren Besuch nicht wieder beruhigen konnte und setzte mich mit Bonnie in den Flur auf den Fußboden. Ich nahm ihren Kopf in meinen Schoß und redete beruhigend auf sie ein so das der Tierarzt sie untersuchen konnte.

Er machte mir auch wenig Hoffnungen. Vermutlich hatte bei Bonnie das Verdauungssystem aufgegeben, er meinte es hörte sich so an. Sie hatte vermutlich starke Krämpfe. Er bestätigte meine Vermutung, das es wenig Sinn macht bei einem so alten Tier irgendwelche Experimente zu machen. Ich entschied mich dafür Bonnie gehen zu lassen.

Sie bekam eine Narkosespritze die angeblich brennen soll, aber Bonnie hat sich ganz entspannt zwischen meine Beine gelegt und den Kopf auf meinem Oberschenkel angelegt. So ist sie ganz friedlich ohne weitere Übelkeit eingeschlafen.

Nach 10 Minuten kam der Tierarzt, der mich mit Bonnie alleine gelassen hatte, wieder in den Flur uns spritzt ihr das tödliche Gift direkt ins Herz. Auch da kam kein Zucken ihres Körpers was wir vermutet hatten. Sie blieb still liegen und hat ihren letzten Atemzug in meinem Arm gemacht.

Das letzte Foto von Bonnie

Das letzte Foto von Bonnie

Ich habe schon viele Tränen geweint und werde wohl auch noch weitere vergießen, aber ich bin sehr glücklich, das ich Bonnie kennen lernen durfte. Bonnie ist unser erster Bernhardiner gewesen und es war Liebe auf den ersten Blick. Nie werde ich sie vergessen.

Leider blieben uns nur 10 schöne Monate zusammen, aber ich möchte nicht einen Tag davon missen.

Zum Tierarzt

Bericht von 29.04.2009

Und wieder war ein Arzttermin fällig. Bonnie musste ihre Läufigkeitsspritze bekommen und wie hatten das eine oder andere auch noch auf dem Zettel.

Bonnie wo 55 kg und hatte somit 2 kg abgenommen.
Barry wog 52 kg und hatte somit 2 kg zugenommen.

Der Doc sah sich Barrys Fell an was etwas struppig und stumpf wirkte und fragte uns nach der letzten Wurmkur. Da wir diese Anfang September zuletzt hatten, bekamen wir gleich für beide Hunde ein Präparat dagegen.

Dann bekam Barry noch ein Aufbaumittel mit Zink und Biotin für sein Fell.

Bonnie machte uns mehr Sorgen, sie lief schlecht und wir hatten das Gefühl das sie Schmerzen hat beim laufen, deshalb hatten wir uns ja entschlossen ihr Futter zu rationieren damit sie wieder etwas abnimmt. Der Doc meinte dass er sie für älter hält als 5 – 6 Jahre. Er vermutet das sie schon 8 und älter ist. Frank und ich hatten uns ja auch schon Gedanken gemacht, weil sie in letzter Zeit doch arg “weniger” wird, dazu passte diese Vermutung des Tierarztes.

Sie bekam einmal Canosan was ihren Gelenken helfen sollte und ein Schmerzmittel damit sie mehr Spaß am laufen hat und nicht leiden muss.

Läufigkeitsspritze, Wurmkur, Flohmittel, Zink, Canosan und Schmerzmittel, an der Kasse wollten die dann 249,00 Euro haben. Phu, das reißt mal wieder ein Loch in unsere Kasse.

Vergessen haben wir wieder wegen dem Mundgeruch von Bonnie zu fragen, aber sie hat schon Zähne verloren, ich denke dass es auch mit dem Alter zu tun hat.

Aktuelle Fotos werde ich nach reichen.

Leben und lieben von Bonnie und Barry

Leben und lieben von Bonnie und Barry

Heute möchte ich wieder etwas von unseren Dream-Team Bonnie & Barry erzählen. Wir wissen nun das Bonnie nicht kastriert ist. Sie wurde vor einigen Wochen läufig. Barry war natürlich begeisterst von dieser Veränderung und hing mit seiner Nase unentwegt an ihrem Hinterteil. Er war noch wachsamer als sonst, hatte er nun auch noch eine Hündin zu beschützen.

Dann zum Ende hin, als Bonnie „stand“, hatten die beiden über 10 Tage hin, mindestens 12 mal Sex miteinander. Das war die Anzahl die wir miterlebt haben, von den Malen die statt fanden während wir beim Einkaufen waren, kann ich nicht reden. Wir haben mit dem Doc gesprochen und er bestätigte das ein kastrierter Rüde auch Decken kann, das war mir bis Dato nicht bekannt.

Nachdem wir diese recht turbulenten Tage hinter uns haben, waren wir beim Doc und haben beide noch einmal untersuchen lassen. Bonnie bekam auch eine sogenannte Läufigkeitsspritze die wiederholt werden muss, damit das nicht wieder passiert.

Bonnie & Barry

Bonnie & Barry

Dann wurden beide gewogen und wir waren wirklich überrascht. Barry wog 44 kg als wir ihn bekamen und nun wiegt er knapp 50 kg. Bonnie kam mit 41 kg zu uns und jetzt wiegt sie gute 56 kg. Extra Rationen wurden mittlerweile auch eingestellt und die Vitamin Kur die sie bekam ist auch beendet. Bonnie hat bei unseren langen Spaziergängen sehr gute Muskeln aufgebaut, sie ist jedoch immer noch ein wenig schwach in der Hinterhand aber wir arbeiten dran.

Bonnie in Ihrer ganzen Pracht

Bonnie in Ihrer ganzen Pracht

Beide gehen sehr gut an der Leine. Sowohl bei Fuß, wie auch locker nebenher. Ich gehe weiterhin täglich gute 2 Stunden mit beiden raus, allerdings macht es im Moment nicht so die richtige Freude, da hier täglich Berge von Kompost auf die Felder gefahren wird und es stinkt so was von gährig, das ist wirklich nicht mehr feierlich. Das Zeug riecht so streng, das man es sogar schmecken kann. Bonnie und Barry scheint es nicht wirklich zu stören, aber mir vermiest es unsere Ausflüge. Diese Woche soll ja noch eine Ladung Schnee kommen, ich hoffe dass der Schnee diese Sauerei etwas abdeckt.

Barry in seiner ganzen Größe

Barry in seiner ganzen Größe

So, ihr Lieben, das soll es für heute gewesen sein. Ich wünsche allen Lesern weiterhin schöne Wintertage mit ihren „Pelztieren“

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