Bernhardiner (Mix) in Langenlehsten

Ein Blog über unsere Hunde in Langenlehsten

Tag: Tod

Max hat uns verlassen

Vor Weihnachten waren wir mit ihm in der Tierklinik Oerzen und es wurde festgestellt, das er eine schwere Herzmuskelentzündung und einen Herzfehler hatte. Außerdem machten seine Nieren wieder mal Stress. Max bekam div. herzstärkende und beruhigende Mittel + ein Antibiotika. Es waren drei mal am Tag mehrere Tabletten. Einige von denen schlugen ihm auf den Magen, so das er nach Weihnachten jede Form der Nahrung verweigerte, weil er überall Tabletten vermutete.

Es ging ihn nach den Feiertagen sehr schlecht, und Frank fuhr im neuen Jahr noch einmal mit ihm in die Tierklinik. Es wurde festgestellt, das es den Nieren wohl wieder besser ging, und die Herzmuskelentzündung war auch beseitigt, aber Max hatte von vorher 70 kg, nur noch knappe 60 kg auf den Rippen. Dr. Koch gab Frank andere Medikamente, die nur noch sein Herz unterstützten. Wir kauften frischen Pansen, der Max nun doch zum fressen stimulierte. Er musste nun nur noch zwei mal am Tag Tabletten nehmen, und die steckten wir in den Pansen.

Max ging es bedeutend besser und er führte sich teilweise auf wie ein junger ungestümer Hund, der er ja auch war, nur das er eben sehr schnell ausgelaugt war. Er legte auch ordentlich Gewicht wieder zu, so das wir Hoffnungen schöpften, das er mit dieser Herzschwäche noch einige Jahre leben konnte.

Die letzte Woche merkte ich das er noch ein wenig schneller schlapp machte, aber sonst war er gut drauf.

Vorgestern dann, am 12 Februar um 15,05 Uhr, ist Max gestorben.

Er ging mit Barry an die Tür, weil 2 Schlafgäste mit dem Auto vorgefahren sind. Ob er sich aufgeregt oder erschrocken hat, kann ich nicht sagen. Er plumpste mit einem Mal um und als ich Sekunden später bei ihm war, lag er ruhig da uns gab noch einen langen jaulenden Ton von sich, wie sonst im Garten wenn er andere Hunde oder die Feuerwehr Sirene hörte, dann kam noch zweimal Schnappatmung und dann schlug sein Herz nicht mehr.  Max war tot.

 

Das letzte Foto von Max

Das letzte Foto von Max

Wir sind unendlich traurig und hoffen das er einen guten Weg über die Regenbogenbrücke gefunden hat. 4 Jahre und 5 Monate durften wir mit ihm leben, es war eine schöne Zeit. Nie haben wir es bereut, Max zu uns geholt zu haben. Es war so ein großer zärtlicher Bär …

Bonnie hat uns verlassen

Heute Morgen bin ich wie immer um 5,30 Uhr aufgestanden. Ich bin die Treppe runter gegangen um die Hunde zu begrüßen. Beide standen sie da und freuten sich. Bonnie wie immer etwas ruhiger als Barry und sichtlich genervt von seinem wilden rumgehüpfe.

Dann habe ich die Küchentür geöffnet und beide Hunde raus gelassen. Barry ist losgeflitzt und Bonnie ging wackelig wie immer auf die Wiese. Ich habe meinem Mann sein Frühstück gemacht und ihn verabschiedet, anschließend unseren Gast geweckt und begonnen den Geschirrspüler zu leeren.  Ab und zu habe ich aus dem Fenster gesehen und nach einer Weile Bonnie vermisst.

Ich habe im Garten gesucht und sie an einer Stelle gefunden, wo sie sonst nie liegt, weil Barry und Bonnie dort ihr großes Geschäft erledigen. Sie ist dort vermutlich zusammengebrochen und kam nicht mehr hoch. Ich habe versucht sie zu locken und als nichts klappte, sie mit sanfter Gewallt hinten hoch gehoben, wobei sie etwas gewinselt hatte, und sie nach vorne zur Terrasse gebracht, wo ich sie sehen konnte. Sie konnte sich kaum auf den Beinen halten und ist als ich sie loslies sofort zusammen gesackt.

Ich bin dann rein und habe ihre Rimadyl Tabletten geholt. Sie wollte diese jedoch nicht nehmen, was sie sonst recht gerne tat. Ich testete dann noch einmal mit einem Frolic, und als sie den auch nicht fressen wollte und mich nur traurig angeguckt hatte, da wusste ich was die Uhr geschlagen hatte.

Bonnie deren Lebensinhalt das Fressen und das Knuddeln war, wollte oder konnte nichts mehr fressen und wurde steif wenn man sie treichelte. Ich habe erst einmal bitterlich geweint und ihr dann gesagt das ich ihr helfen werde, sie soll nicht leiden. Nach einigen weiteren vorsichtigen Streicheleinheiten auf ihrem Kopf, bin ich dann zum Telefon und habe um 6,50 Uhr unseren Tierarzt angerufen. Er versprach so bald wie möglich zu kommen.

In der Zwischenzeit habe ich das Frühstück für das Ehepaar Krause gemacht, welches bei uns übernachtet hatte. Dabei habe ich im Hundezimmer einen Berg ausgekotztes Futter gefunden. Bonnie hatte in der Nacht auch noch gespuckt.

Barry und Bonnie lagen beide in Garten und ich war froh das es noch nicht so warm war. Heute sollten wir 35 Grad bekommen, der heißeste Tag des Jahres….
Bonnie quälte sich noch einmal zum Wassereimer der immer für die Hunde auf der Terrasse steht und legte sich direkt daneben. Als alle Gäste das Haus verlassen haben und wir alleine waren, trudelte auch der Tierarzt ein.

Bonnie kam aus dem Garten in den Flur gehumpelt und knurrte und bellte die Tierarzt an. Sie hatte sogar eine Bürste. Sie musste auf ihr Frauchen aufpassen, egal wie schlecht es ihr ging.

Ich sperrte Barry ein der sich vor Freude über unseren Besuch nicht wieder beruhigen konnte und setzte mich mit Bonnie in den Flur auf den Fußboden. Ich nahm ihren Kopf in meinen Schoß und redete beruhigend auf sie ein so das der Tierarzt sie untersuchen konnte.

Er machte mir auch wenig Hoffnungen. Vermutlich hatte bei Bonnie das Verdauungssystem aufgegeben, er meinte es hörte sich so an. Sie hatte vermutlich starke Krämpfe. Er bestätigte meine Vermutung, das es wenig Sinn macht bei einem so alten Tier irgendwelche Experimente zu machen. Ich entschied mich dafür Bonnie gehen zu lassen.

Sie bekam eine Narkosespritze die angeblich brennen soll, aber Bonnie hat sich ganz entspannt zwischen meine Beine gelegt und den Kopf auf meinem Oberschenkel angelegt. So ist sie ganz friedlich ohne weitere Übelkeit eingeschlafen.

Nach 10 Minuten kam der Tierarzt, der mich mit Bonnie alleine gelassen hatte, wieder in den Flur uns spritzt ihr das tödliche Gift direkt ins Herz. Auch da kam kein Zucken ihres Körpers was wir vermutet hatten. Sie blieb still liegen und hat ihren letzten Atemzug in meinem Arm gemacht.

Das letzte Foto von Bonnie

Das letzte Foto von Bonnie

Ich habe schon viele Tränen geweint und werde wohl auch noch weitere vergießen, aber ich bin sehr glücklich, das ich Bonnie kennen lernen durfte. Bonnie ist unser erster Bernhardiner gewesen und es war Liebe auf den ersten Blick. Nie werde ich sie vergessen.

Leider blieben uns nur 10 schöne Monate zusammen, aber ich möchte nicht einen Tag davon missen.

Karlchen hat uns verlassen

Tja, nun hatte er gerade seine eigene Ketegorie bekommen und da geht er von uns. Am Mittwoch den 11.März 2009 lag er tot in unserem Bett. Karlchen hatte zwischen uns beiden, in der Besucherritze ein eigenes kleines Kissen, auf dem er immer sein Haupt bettete. Er war hat King Karl, er brauchte das.

Abends zuvor kam er schnurrend ins Bett und hat seine Streicheneinheiten verlangt. In der Morgendämmerung hab ich ihn auch noch mal gestreichelt, aber gegen 8,30 Uhr als wir aufgestanden sind, lebte er nicht mehr. Es sah aus als ob er schlief. Es muss ihn wirklich im Schlaf hingerafft haben, den er hatte keine sichtbaren Krankheitsanzeichen und lag absolut entspannt wie immer zusammengerollt an seinem Kissen.

Frank und ich haben seinen Tod beweint. Abends haben wir ihn dann in unserem Garten beerdigt. Er fehlt mir unheimlich, aber es macht im Moment keinen Sinn neue Katzen anzuschaffen, da wir mit meiner “Mütterlichen Freundin” Inge und den beiden Bernhardinern im Mai nach St. Peter-Ording in eine Ferienwohnung fahren. Dann brauchen wir dieses Jahr keinen Katzensitter und können das Haus abschließen.

Außerdem haben wir jetzt im Sommer den ganzen Tag die Türen zum Garten auf, da ich aber 2 – 3 Katzen aus dem Tierheim holen will, müssen die Türen erst einmal zu bleiben, damit dieses Ihr Zuhause werden kann. Wenn sie sich eingelebt haben, dann können sie rein und raus, wie sie wollen, aber vorerst nicht.

Deswegen haben wir uns entschieden, das wir diesen Sommer Katzenfrei bleiben. Und glaubt es mir, es fällt sehr schwer. Seit 15 Jahren haben wir Katzen und nun mit einem Mal nicht mehr…
Aber ich weiß es kommen wieder andere Zeiten.

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